Schwerpunkt

Das Schwerpunktthema ist das Forum, um die vielfältigen, auch kontroversen Betrachtungsweisen von gesellschaftspolitisch und bildungspolitisch relevanten Fragen in und durch Medien zu beleuchten. Hier wird in erster Linie angestrebt. Bewusstsein zu wecken und zu vertiefen, dass und wie Medien Vorstellungen und Werthaltungen sowie individuelle Entscheidungen beeinflussen und die Alltagskultur mitprägen.

Beiträge

Call 3/2017

Lisa Trujillo: Contextualizing Voice in Refugee Youth Research - A focus on a study of the digital media experiences of unaccompanied refugee minors

Increased attention on the situations of unaccompanied refugee minors living in Europe has recently begun to include their voices and perspectives. This article focuses on the micro to macro contexts which give rise to their voices and explores the multiple features of voice ...


Christian Diabl / der fisch / Lale Rodgarkia-Dara: Medieninklusion für Geflüchtete im Freien Mediensektor

Hier finden Sie Erfahrungsberichte aus der aktiven Radioarbeit mit Rückschlägen, freudigen Begebenheiten, Versuchen und Adaptierungen und Neustarts aus Linz und Wien. Lesen Sie über zwei unterschiedliche Projekte, die die Freude am Radio in den Vordergrund stellen ...


Walter Kreuz / Evelyn Blumenau: Mathe spricht audiovisuell … und universell - SchülerInnen mit und ohne Fluchterfahrung gestalten gemeinsam audiovisuelle Beiträge

Auf Basis eigener Ideen und Kenntnisse gestalten junge Medienteams Radiosendungen und audiovisuelle Präsentationen zu Geometrie, Algebra & Co. Auch wenn die MATH>SPEAKERS unterschiedliche Sprachen sprechen – Mathematik ist das Verbindende. Walter Kreuz und Evelyn Blumenau berichten ...


Katharina Mildner (Sontag): Der symbolische Tod des Subjekts - Eine theoretische Annäherung an die Problematik im gegenwärtigen europäischen "Flüchtlings-Diskurs"

Angesichts des aktuellen Flüchtlingsdiskurses diskutiert Katharina Sontag die randständige Subjektivierung des "Asylanten", des "Flüchtlings" und beschreibt seine prekären Handlungsmöglichkeiten, die durch beschränkte Symbolisierung entstehen ...


Henrike Friedrichs-Liesenkötter / Caroline Schmitt: Digitale Medien als Mediatoren von Agency - Empirische Einblicke in Medienpraktiken junger Geflüchteter und die (medien-)pädagogische Arbeit

Der Beitrag fragt nach der Bedeutung digitaler Medien für junge Geflüchtete in Deutschland und für Fachkräfte in der (medien-)pädagogischen Arbeit mit jungen Geflüchteten. Er stützt sich auf Material aus zwei Forschungsprojekten und analysiert die ambivalente Funktion von Medien als Mediatoren von Agency.


Christian Toth / Olga Rollmann: Willkommen in Deutschland! - Eine Analyse der logo!–Berichterstattung über Geflüchtete im Zeitraum 2015–2017

Dieser Beitrag diskutiert die Berichterstattung über Geflüchtete in der Kindernachrichtensendung logo!. Christian Toth und Olga Rollmann untersuchen dabei die durchaus positiven Repräsentationen der Flucht (nach Europa) und ihre Wirkung auf kindliche Lebenswelten ...

Beiträge

Call 2/2017

Zentrum für Lerntechnologie und Innovation (ZLI) der PH Wien: Digitalisierung braucht Räume für Tentativität - Innovative Lernräume für LehrerInnenbildung und Schulentwicklung am Beispiel der Pädagogischen Hochschule Wien

Mit diesem Beitrag rundet ein Team des Zentrums für Lerntechnologie und Innovation (ZLI) der PH Wien das Schwerpunkthema ab. Dabei geht es um (Lern-)Räume in denen innovative Lehr-/Lernkonzepte umgesetzt werden können ...


Klaus Himpsl-Gutermann / Gerhard Brandhofer / Alois Bachinger / Michael Steiner / Anna Gawin: Das Projekt "Denken lernen – Probleme lösen (DLPL)" - Etablierung von Education Innovation Studios (EIS) in Österreich zur Stärkung der informatischen Grundbildung mit Schwerpunkt Primarstufe

Ein medienpädagogisches Autorenkollektiv stellt im Umfeld der Digitalisierungsstrategie "Schule 4.0" das Projekt "Denken Lernen – Probleme lösen" vor und präsentiert dabei mehrere didaktische Modelle mit denen z. B. kindgerechte Robotik in der konkreten Unterrichtspraxis eingesetzt werden kann ...


Sonja Gabriel: Vermittlung von Kompetenzen im Bereich der Medienkritik – ein unterschätzter Faktor in der schulischen Medienerziehung?

(Digitale) Medienkritik kann als zentrales Element der zu vermittelnden digitalen Kompetenzen gesehen werden, da damit die Grundlagen für die Partizipation in der Gesellschaft gelegt werden. Ein Beitrag zu den Diskussuionen um die "Digitale Grundbildung" von Sonja Gabriel ...


Maria Grandl / Martin Ebner: Informatische Grundbildung – ein Ländervergleich

Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern wird in Österreich erst im Schuljahr 2018/19 eine verbindlichen Übung "Digitale Grundbildung" in der Sekundarstufe 1 flächendeckend eingeführt. Maria Grandl und Martin Ebner beleuchten angesichts der "Schule 4.0" diesen äußerst relevanten Umstand ...


Ramona Zdarsky: Medienbildung an allgemeinbildenden und berufsbildenden höheren Schulen in Österreich

Wie viele Schulen in Österreich bieten Medienschwerpunkte an und welche Lehrinhalte werden in diesen Gegenständen unterrichtet? Die Studie erfasst und analysiert unter Bezugnahme auf die PädagogInnenbildung den Status quo der Medienbildung an Schulen in Österreich …


Alexander Schmoelz / Gertraud Kremsner / Michelle Proyer / Daniel Pfeiffer / Lisa-Katharina Möhlen / Kostas Karpouzis / Georgios N. Yannakakis: Inklusiver Unterricht mit Digitalen Spielen

Ein medienpädagogisches Autor*innenkollektiv untersucht für die Leser*innen der MEDIENIMPULSE inklusive Didaktiken und stellt Modelle und konkrete Spiele (wie Village Voices und Iconoscope) vor, mit denen sie umgesetzt werden können …

Beiträge

Call 1/2017

Josef Buchner: Offener Geschichtsunterricht mit Augmented Reality

Josef Buchner analysiert das konkrete Tätigkeitsfeld der medienpädagogischen Arbeit mit Augmented Reality im Geschichtsunterricht und diskutiert neben ihrer wissenschaftlichen Reflexion auch praktische Tools für die Unterrichtspraxis ...


Christian Berger / Thomas Strasser: Medienkompetenz in der Schule 4.0 - Stellungnahme der ÖFEB – Sektion Medienpädagogik

Mit "Schule 4.0– jetzt wird’s digital" hat das Bundesministerium für Bildung ein vier Säulen-Modell für die Vermittlung von digitaler Medienbildung in der Schule vorgelegt. Wir legen den Leser*innen der MEDIENIMPULSE die Stellungnahme der ÖFEB - Sektion Medienpädagogik vor ...


Nina Grünberger: Facetten schulischer Medienpädagogik

Medienbildung oder "digitale Kompetenzen"? Nina Grünberger diskutiert anhand unterschiedlicher, schulischer Perspektiven die aktuelle Digitalisierungsstrategie des BMB "Schule 4.0" im Rahmen der aktuellen medienpädagogischen Diskussionen ...


Theo Hug / Johannes Maurek / Petra Missomelius / Thomas Schroffenegger: Spezialisierung Medienpädagogik - ein neues Angebot für Lehramtsstudierende - Aufgabenbereiche und Tätigkeitsfelder der Absolvent*innen

Die Expertise der Absolvent*innen der Spezialisierung Medienpädagogik (BA/MA) qualifiziert für die nachfolgend skizzierten Arbeitsgebiete, Szenarien und prototypischen Aufgaben und kann somit als Teil des Prozesses der Digitalisierungsstrategie des BMB "Schule 4.0" betrachtet werden ...


Jürgen Drewes: (Medien-)pädagogische Herausforderungen der Arbeit mit Schüler*innen auf einem Wiki

Was macht digitale Schule aus? Auf jeden Fall viel mehr als nur den Ersatz von Stift und Papier durch Tastatur und Bildschirm. Jürgen Drewes berichtet ganz konkret von seinen Tätigkeitsfeldern als schulischer Medienpädagoge ...

Beiträge

Call 4/2016

Christian Zolles: Das leere Zentrum demokratischer Souveränität am Beispiel der Globalisierung des Himmels seit 1783 - Mit einer Darstellung der medienkritischen und medienerzieherischen Perspektive des 'kleinen Mannes' anhand von Jean Pauls Giannozzo

Christian Zolles analysiert angesichts von Macht, Souveränität und Herrschaft die Rolle der Luftfahrt in der Geschichte der Globalisierung und verbindet sie medienpädagogisch mit Dieter Baackes Studien zu Jean Paul und Norbert Meders Sprachspieler ...


Wolfgang Neurath: Von den Dispositiven der Macht und ihrer sozialen Morphologie - Zur Aktualität der Machtanalysen Michel Foucaults

Wolfgang Neurath bespricht die Aktualität von Foucaults Machtanalyse, diskutiert den Begriff Dispositiv sowie den Panoptismus und aktualisiert so die wichtigsten widerständigen Bestände von Foucaults Archiven angesichts des digitalen Semiokapitalismus ...


Gerhard Ruiss: Wie entsteht eine Diktatur? - Der Modellfall Türkei

Gerhard Riuss zeigt für die LeserInnen der MEDIENIMPULSE an den aktuellen Entwicklungen der Türkei auf, mit welchen Mitteln, Methoden und Auswirkungen demokratische Strukturen in autoritäre Strukturen umgewandelt werden können. Arbeitet Erdoğan an einem neuen Osmanischen Reich? ...


Bernhard Lasser / Christian Treinen: Machtverhältnisse in den Darstellungen der Religionen im Orbis sensualium pictus des Comenius

Bernhard Lasser und Christian Treinen arbeiten anhand der Religionsdarstellung im Orbis sensualium pictus des Comenius Machtverhältnisse heraus, die auch heute noch das Verhältnis von Lehrenden und Lernenden durchziehen …


Ann-Kathrin Stoltenhoff / Kerstin Raudonat: Medienpädagogik im Spannungsfeld der (Re)Produktion heteronormativer Machtstrukturen und emanzipatorischer Bildungsideale - Eine poststrukturalistische Perspektive

Ann-Kathrin Stoltenhoff und Kerstin Raudonat unterbreiten aus der Perspektive des Poststrukturalismus konkrete Vorschläge für eine gendersensible medienpädagogische Praxis, die dazu beiträgt, Subjekte in die Lage zu versetzen, gesellschaftliche Verhältnisse, Machtstrukturen und Kategorien zu hinterfragen ...


Herbert Gnauer: HEAT - Das 1x1 der Überwachungs-Gesamtrechnung

Was bewirkt Überwachung? Wie beeinflusst sie unsere Gesellschaft? Unter welchen Umständen kann sie Schutz bieten, wo und wann wird sie selbst zur Bedrohung? Ein Handbuch soll helfen, Antworten auf diese Fragen zu finden.


Dorota Krzywicka-Kaindel: CUIUS REGIO EIUS MEDIA? - Die Medienlandschaft Polens in der kommunistischen Zeit und heute – ein Vergleich

Dorota Krzywicka-Kaindel findet in diesem Beitrag Gemeinsamkeiten zwischen der Kontrolle der Medien durch die kommunistischen Machthaber und dem Versuch der heutigen PiS-Regierung die öffentliche Meinung zu beeinflussen.


Ursula Dopplinger: Macht, Herrschaft und Gewalt im Kontext schulischer Reformen

Das Schulsystem ist ein fruchtbarer Nährboden für Macht. Dies ist aber nicht nur negativ zu sehen, sondern kann auch positive Auswirkungen haben, meint Ursula Dopplinger. Sie untersucht Macht, Herrschaft und Gewalt im Kontext schulischer Reformen, um sie mit Norbert Elias und Michel Foucault zu analysieren ...

Beiträge

Call 3/2016

Elke Höfler: YouTube-Videos: innovativ-traditionelle Textsorten für den Sprachunterricht

Die Videos der YouTube-Stars erlauben eine Öffnung des fremdsprachlichen Klassenzimmers. Der Beitrag betrachtet das Phänomen YouTube-Stars in der Schnittmenge zwischen Literatur- und Kulturwissenschaft und unterrichtlicher Praxis und geht einigen diesbezüglichen Fragen nach ...


Johanna Chardaloupa / Aimi Jõesalu: Web 2.0-Werkzeuge und Apps im regulären DaF-Unterricht - eTwinning macht es möglich!

Johanna Chardaloupa und Aimi Jõesalu analysieren und präsentieren in ihrem Beitrag Web 2.0-Werkzeuge und Apps für den regulären Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht. Dabei finden sich Tipps für die Unterrichtspraxis: Skypen, Unterrichten, Üben, Evaluieren: So sehen die "Sternstunden" aus!


Sonja Gabriel: Spielend Fremdsprachen lernen – Wie können digitale Spiele den Fremdsprachenerwerb unterstützen? - Eine kurze Übersicht über den derzeitigen Stand der Forschung

Ob digitale Spiele wirklich in der Lage sind, spielerisch Fremdsprachenkenntnisse im Fremdsprachenunterricht zu vermitteln, soll in diesem Beitrag von Sonja Gabriel für die LeserInnen der MEDIENIMPULSE näher untersucht werden. Was kann aus Spielen in Bezug auf Fremdsprachen gelernt werden?


Reinhard Bauer / Petra Szucsich / Klaus Himpsl-Gutermann: Zeig, was du kannst! - E-Portfolios als alternatives Assessment-Tool im Fremdsprachenunterricht

Die ExpertInnen für E-Portfolio Reinhard Bauer, Petra Szucsich und Klaus Himpsl-Gutermann haben sich in ihrem Beitrag vorgenommen, zu erläutern, wie durch die Verwendung von E-Portfolios traditionelle Rollen und Strukturen im didaktischen Feld aufgebrochen werden können ...


Erika Preisel: PANGEA LINGUA - Die Sprachenlandschaft Salzkammergut – hörbar in 20 Radiosendungen

Im Beitrag von Erika Preisel werden Methoden und Erfahrungen bei der Erkundung der Sprachlandschaft Salzkammergut im Rahmen des EU Projektes ESPRIS – Emanzipatorische Sprachlernmethoden im Salzkammergut beschrieben. Sie war die Koordinatorin des Projekts und zum Teil Mit-Produzentin.

Beiträge

Call 2/2016

Barbara Rothmüller / Paul Scheibelhofer: Pornografisierung durch Sexualpädagogik? - Über problematische Vorwürfe und komplizierte Auseinandersetzungen

Barbara Rothmüller und Paul Scheibelhofer gehen dem widersprüchlichen Verhältnis zwischen Pornografie und Sexualpädagogik nach und loten aus, welche Fragen sich für einen differenzierten pädagogischen Zugang zum Thema Pornografie stellen ...


Johannes Sengelin: Autopornografisierung im Web 2.0 als massenkulturelle Praxis - Mediale Umbrüche in Bezug auf Sex gelesen mit Paul B. Preciado und Michel Foucault

Der Artikel von Johannes Sengelin beschreibt die Verschiebungen und Überlagerungen der Machtregime des Sex im Kontext der gegenwärtigen Umbruchsituation von massenmedialen Repräsentations- und Kommunikationsformen und medienpädagogischer Auseinandersetzung damit ...


Johanna Schaffer: Statt Zensur und gegen die Möglichkeitsstrukturen sexueller Gewalt - Visuell Handeln in einem Feld enormer gesellschaftlicher Ambivalenzen

Johanna Schaffer analysiert anhand von bemerkenswertem Bildmaterial wie kindliche Sexualität zwischen Lust und Verbot in unseren Gesellschaften einem pädophilen Blick unterliegt, der Kinder zu einem "asexuellen sexuellen Objekt" macht und so ihren Subjektstatus verleugnet ...


Katharina Kaiser-Müller / Elke Prochazka: Lets talk about ... – SeXtalks 2.0

Elke Prochazka, Psychologin bei 147-Rat auf Draht und langjährige Saferinternet-Botschafterin, sowie (Mit)begründerin von SeXtalks 2.0, im Gespräch mit Katharina Kaiser-Müller. Von Sexting, Sextortion, Grooming, Posing und Rachepornos als medienpädagogische Problemzonen ...


Siegfried Mattl: Die minderen Geschwister der Freiheit - Presse- und strafrechtliche Verfolgung 'unzüchtiger' Druckwerke (1900–1934)

Siegfried Mattl analysiert wie am Beginn des 20.Jahrhunderts die sog. "Schmutz- und Schund"-Literatur immer schon mit einem Diskurs gegen die Pornografie verbunden war. Dabei wird auch heute noch ersichtlich wie das Sexualitätsdispositiv in Österreich entstand …


Rosa Danner: Wo geht’s hier nach Pornotopia? - Eine Annäherung an das Kulturphänomen der filmischen Pornografie

Rosa Danner nimmt den pornografischen Film als "Volkshochschule der Sexualwissenschaft" (Gertrud Koch), Schauplatz von Identitätspolitiken und Produktionsfeld körperlicher Resonanzen in den Blick. Daneben geht sie pornotopischen Techniken und Pornonormativitäten von Mainstream-Hardcore-Pornos auf den Grund ...


Stefanie Vasold: Hemmungslos gegen Gleichheit - Wie reaktionäre Gruppen das Feld der sexuellen Bildung zum Austragungsort gegen gesellschaftlichen Fortschritt inszenieren

Stefanie Vasold untersucht in Ihrem luziden Beitrag zur Sexualerziehung wie nach wie vor die grundlegenden menschlichen Bedürfnisse im Bereich der Sexualität in der Öffentlichkeit gerade aus pädagogischer Sicht nicht angemessen diskutiert werden ...


Silke Graf: Rezension: Medialisierung und Sexualisierung. Vom Umgang mit Körperlichkeit und Verkörperungsprozessen im Zuge der Digitalisierung - von Josef Christian Aigner, Theo Hug, Martina Schuegraf, Angela Tillmann (Hg.)

Der aus einer Tagung entstandene Sammelband beschäftigt sich mittels kultur- und sozialwissenschaftlicher sowie medienpädagogischer Perspektiven differenziert mit Medien und deren Rolle in einer "Pornografisierung der Gesellschaft". Silke Graf hat den Band für die MEDIENIMPULSE rezensiert ...

Beiträge

Call 1/2016

Sebastian Albrich: Nationalität und Herkunft in der Kriminalberichterstattung - Umgang österreichischer KriminalberichterstatterInnen mit personenbezogenen Daten der Tatverdächtigen in Printmedien und ihren Online-Auftritten

Sebastian Albrich untersucht die Rolle und Funktion der Kategorien "Nationalität" und "Herkunft" in der Kriminalberichterstattung von österreichischen Printmedien und ihren Online-Auftritten. Dabei wurden 64 KriminalberichterstatterInnen befragt ...


Esther Scheer: Die Sozialreportage – Ihre Bedeutung im österreichischen Printjournalismus nach der Jahrtausendwende - Eine Themenfrequenzanalyse der beiden Wochenmagazine Falter & News von 2002 bis 2012

Esther Scheer hat die Magazine FALTER und NEWS zwischen 2002 und 2012 einer eingehenden Themenfrequenzanalyse unterworfen und untersucht die Sozialreportagen in österreichischen Printmedien. Wie steht es um den anwaltschaftlichen und investigativen Journalismus in Printmedien?


Fritz Hausjell: Wie österreichische Printmedien gegenwärtig über "Schlepperei" und "Fluchthilfe" berichten – und wie sie berichten sollten - Kritik und Plädoyer

Fritz Hausjell geht in diesem Beitrag der Frage nach, in welch verzerrender Art und Weise in den österreichischen Printmedien zu "Schlepperei" und "Fluchthilfe" berichtet wird. Dabei fragt der Autor mit allem Nachdruck: Wo bleibt der justizkritische praktische Journalismus?


Fritz Hausjell: Von innen gesehen - Medienethik im Boulevardjournalismus

Fritz Hausjell verlängert die Frage nach der Medienethik anhand der Magisterarbeit von Melanie Jakab, die sechs BoulevardjournalistInnen zu Ihrer Auffassung von Ethik und Moral befragen konnte, und dabei zu sehr erhellenden Ergebnissen kam ...


Thomas Kvicala: Österreichischer Presserat: 2015 deutlich mehr Verstöße gegen Ehrenkodex - Politischer Vorstoß: Öffentliche Inserate nur bei Einhaltung des Medien-Ehrenkodex

Thomas Kvicala berichtet den LeserInnen der MEDIENIMPULSE, dass es 2015 zu deutlich mehr Verstößen gegen den journalistischen Ehrenkodex kam als davor. Deshalb sollten in diesem Bereich der Medienethik neue Regeln geschaffen werden ...


Thomas Kvicala: Abgehoben: Medienkonzentration in Österreich - Die Big Player: ORF, Mediaprint, Styria und lokale Kaiser dominieren weiterhin den Medienmarkt

Thomas Kvicala bietet den LeserInnen der MEDIENIMPULSE einen Crashkurs in österreichischer Medienkonzentration und ordnet die österreichischen Printmedien in eine Hierarchie der mächtigsten Medienträger ein. So ergibt sich ein rasantes Bild der Medienlandschaft ...


Alexander Kaimberger: Schleichwerbung in Printmedien: zunehmende Ökonomisierung, mangelnde Berufsethik und fehlende Transparenz

Alexander Kaimberger fasst in diesem Beitrag seine empirische Studie zu ethischen und rechtlichen Problemen der Schleichwerbung in Printmedien zusammen und warnt vor einer weiteren Ökonomisierung der Printmedien, welche die Unabhängigkeit der Information nachdrücklich gefährdet ...

Beiträge

Call 4/2015

Christian Swertz: Medien im Lehramtsstudium für die Sekundarstufe in Österreich. - Eine quantitativ-inhaltsanalytische Lehrplananalyse von vier Curricula.

Medienkompetenz soll als Querschnittsmaterie und Mediendidaktik in den Fachdidaktiken berücksichtigt werden. Die Realität sieht anders aus, wie Christian Swertz in einer Analyse von vier (den Verbundregionen entsprechenden) Curricula zeigen kann. Medien finden dabei nur am Rande Erwähnung ...


Bernhard Lasser / Christian Treinen: Die Medienbildung in der PädagogInnenbildung-neu. - Eine Analyse des Curriculums für die allgemeinen bildungswissenschaftlichen Grundlagen des Lehramts-Bachelorstudiums.

Die Studienrichtungsvertretung Bildungswissenschaft (BIWI) fasst im Rahmen einer kurzen Stellungnahme die eigene Position zur PädagogInnenbildung Neu zusammen und präsentiert sie hier den LeserInnen der MEDIENIMPULSE …


Christian Swertz / Christian Berger: "Der Gesetzgeber hat die Medienpädagogik nicht auf ein Podest gehoben."

Christian Swertz und Christian Berger führten im Dezember 2015 ein Interview mit Univ. Prof. Mag. Dr. habil. Andreas Schnider, dem Vorsitzenden des Qualitätssicherungsrats zur Verankerung der Medienpädagogik in den Curricula der PädagogInnenbildung Neu.


Christian Kogler / Margit Steiner: Medienarbeit an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich im Rahmen der LehrerInnenbildung Neu

An der PH Oberösterreich wird die praktische Arbeit mit Medien betont, da sie in den schulischen und hochschulischen Curricula viel zu wenig präsent sind. Christian Kogler und Margit Steiner stimmen in den Chor dieser Schwerpunktausgabe ein …


Klaus Himpsl-Gutermann / Elfriede Berger / Peter Harrich / Angela Kohl / Johannes Maurek / Thomas Nárosy / Karl Peböck / Manfred Tetz / Martin Teufel / Thomas Walden / Elisabeth Winklehner: Wie "zukunftsreich" ist das neue Lehramtsstudium? - Bestandsaufnahme zu Medienbildung und digitalen Kompetenzen in den Curriculaentwürfen der Sekundarstufe der PädagogInnenbildung_NEU

Die E-Learning-Strategiegruppe der österreichischen Pädagogischen Hochschulen (PHELS) hat die aktuell vorliegenden Curricula und Curriculaentwürfe der Sekundarstufe Allgemeinbildung in den vier Verbundregionen einer kritischen Analyse hinsichtlich Medienbildung und digitaler Kompetenzen unterzogen.


Gesine Kulcke: Medienpädagogik und die Weiterentwicklung aktueller Curricula für die Primarstufenausbildung

Gesine Kulcke diskutiert wie gestaltungsorientierte Bildungsforschung die Implementierung und Weiterentwicklung von Curricula unterstützen kann und betont dabei die Notwendigkeit von partizipativ gestalteten Curricula …

Beiträge

Call 3/2015

Wolfgang Neurath: Das Symbolische zwischen Struktur und Handlung - Anmerkungen zur Diskussion des Symbols in der Wissenschaftsgeschichte Frankreichs

Wolfgang Neurath analysiert das Handeln mit Symbolen angesichts der Wissenschaftsgeschichte Frankreichs. Dabei betont er die sozialwissenschaftliche Notwendigkeit einer "Reflexiven Anthropologie" als Handlungstheorie bzw. Praxeologie ...


Katharina Mildner (Sontag): Der symbolische Tod des Subjekts - Eine theoretische Annäherung an die Problematik im gegenwärtigen europäischen "Flüchtlings-Diskurs"

Angesichts des aktuellen Flüchtlingsdiskurses diskutiert Katharina Sontag die randständige Subjektivierung des "Asylanten", des "Flüchtlings" und beschreibt seine prekären Handlungsmöglichkeiten, die durch beschränkte Symbolisierung entstehen ...


Julius Othmer / Andreas Weich: Zwei Welten wohnen, ach, in meiner Brust - Medien- und lerntheoretische Überlegungen zu Symbolischem und Handlung am Beispiel eines Planspiels

Andreas Weich und Julius Othmer gehen in ihrem Beitrag dem Verhältnis von Symbolischem und Handlung anhand eines  Planspiels nach und arbeiten so heraus wo und wie eine handlungsorientierte Medienpädagogik medientheoretisch ansetzen kann ...


Valentin Dander: Diskurse + Praktiken = Datenhandeln? - Eine Akzentverschiebung entlang der praxeologischen Diskursanalyse

Anhand der praxeologischen Diskursanalyse versucht Valentin Dander die Klüfte zwischen Erziehungswissenschaft und Medienwissenschaft, Handeln und Symbolen sowie zwischen Menschen, Medien und Materialitäten zu überbrücken.


Ursula Dopplinger: Digitale Medien im Blickwinkel des Symbolischen Interaktionismus

Ursula Dopplinger zeigt in ihrem Beitrag anhand von Beispielen auf, dass die Theorien des Symbolischen Interaktionismus an Aktualität nichts eingebüßt haben, obwohl es aufgrund von digitalen Medien einen einschneidenden gesellschaftlichen und technologischen Wandel gegeben hat.

Beiträge

2/2015 - Begründungen und Ziele der Medienbildung

Tobias Hölterhof: Sören Kierkegaard und das Internet: Partizipation und Engagement als Hinweis auf Medienbildung

Tobias Hölterhof unternimmt in seinem Beitrag den Versuch, die Existenzphilosophie Sören Kierkegaards mit den aktuellen Diskussionen zur Medienbildung zu verknüpfen. Dies ist mehr als nur ein Gedankenexperiment: Wie hätte wohl ein Philosoph wie Sören Kierkegaard das Internet erlebt?


Wolfgang B. Ruge: Eine politische Farbenlehre medienerzieherischer Begründungen

Der Beitrag von Wolfgang B. Ruge versucht sich an einer politische Farbenlehre der Medienpdädagogik, indem er verschiedene Positionen des Politischen hervorkehrt und eingehend diskutiert. Dabei umkreist er dem Schwerpunkt gemäß immer auch den Terminus "Medienbildung" ...


Christian Stewen: (Lehr-)Film(-)lehren - Potenziale von Lehrfilmen für die Medienbildung

Christian Stewen schlägt in seinem Impulspapier vor, Lehrfilme im Unterricht nicht in erster Linie zur Vermittlung von Wissensinhalten einzusetzen, sondern anhand ihrer die medialen Prozesse der Entstehung und Vermittlung von Wissen in schulischen Unterrichtssituationen zu veranschaulichen und zu problematisieren.


Petra Missomelius: Media Education, quo vadis?

This paper first sketches the lines of development of German-language media education (Medienbildung), mentioning various professional approaches and discussing the causes which are still standing in the way of establishing media education as a matter of course in institutionalized education processes.


Bernhard Ertl / Andrea Ghoneim: Medienkompetenz und E-Portfolios für die Sekundarstufe I – ein Weg zur Medienbildung

Bernhard Ertl und Andrea Ghoneim widmen sich in ihrem Beitrag dem E-Portfolio, das im 21. Jahrhundert verschiedenste skills dokumentieren und gleichzeitig zur Medienbildung beitragen kann. Denn Medienkompetenz und also digital literacy stellen mediale Schlüsselkompetenzen der Gegenwart dar  ...


Anton Reiter: Medienbildung und informatische Bildung - Zwei eigenständige Fachbereiche mit Kohärenzen

Anton Reiter untersucht in seinem langen Beitrag das Verhältnis von Medienbildung und informatischer Bildung. Dabei betont er nachdrücklich, dass es sich zwar um zwei eigenständige Bereiche der Medienpädagogik handelt, die aber durch mehrfache Kohärenzen und Überlappungen gekennzeichnet sind.


Dieter Spanhel: Der Prozess der Medienbildung bei Kindern und Jugendlichen und seine Ausrichtung durch Medienerziehung

Dieter Spanhel untersucht in seinem Beitrag den Prozess der Medienbildung bei Kindern und Jugendlichen und betont dabei die Notwendigkeit, ihre Lebenswelten und Sozialisationen einer eingehenden medienpädagogischen Analyse zu unterziehen.

Beiträge

1/2015 - Medienpädagogik und E-Learning

Christian Filk: Digitale arbeitsprozessorientierte Kompetenzentwicklung in der höheren beruflichen Bildung - Ein situiert-partizipativ-adaptiver Forschungsansatz am Beispiel von Fachschulen für Technik

Christian Filk und Axel Grimm diskutieren die arbeitsprozessorientierte Kompetenzentwicklung in der höheren beruflichen Bildung und gehen dabei von dem Problem aus, dass Learning-Managment-Systeme erweitert eingesetzt werden sollten.


Thomas Damberger: Mittel zum Zweck - Zum Verhältnis von E-Learning und Medienpädagogik

Entfremdung in der Augmented Realty ist eine Herausforderung für die Medienpädagogik. Thomas Damberger geht der medienpädagogischen Frage nach, inwiefern in unserer Augmented bzw. Mixed Reality Wirklichkeit und Virtualität schon längst in einander übergegangen sind und ihre Plätze tauschen.


Sabrina Schrammel: Über Differenzen und Machtverhältnisse in medienpädagogischen Diskurszusammenhängen - Analyse von diskursiv (re-)produzierten Differenzen im medienpädagogischen Diskurs als Ausdruck von Kräfte- und Machtverhältnissen im Bildungswesen

Sabrina Schrammel untersucht die medienpädagogische Positionierungen der Pädagogischen Hochschulen auf ihren Webseiten mit diskuranalytischen Methoden. Dabei geht es um Diskurse, die an den österreichischen Pädagogischen Hochschulen angesichts von Computer- und Internettechnologie geführt werden.


Wolfgang B. Ruge: E-Learning als Fachdidaktik der Medienerziehung - Eine (!) Verbindung im Feld Pädagogik * Medien

Wolfgang B. Ruge diskutiert E-Learning als eine Ausprägung der Mediendidaktik und Medienerziehung und reflektiert dabei die These, dass beide Aspekte nicht so einfach aufeinander zu beziehen sind, wie es die im politischen Diskurs immer wiederkehrende Phrase von "Bildung mit und über Medien" nahe legt ...


Nina Grünberger: Plädoyer zur inhaltlichen und disziplinären Neuverortung von Medienpädagogik und E-Learning

Nina Grünberger setzt sich kritisch mit der Frage der Begründung einer disziplinären Trennung von Medienpädagogik und E-Learning auseinander und stellt den überholten Grabenkämpfen gegenwärtige Herausforderungen einer mediatisierten Lebenswelt gegenüber.


Thomas Walden: Medienpädagogik und E-Learning - Spielt die Medienpädagogik für das E-Learning eine Rolle?

Der Beitrag von Thomas Walden sieht Medienpädagogik und E-Learning in einem korrelativen Verhältnis. Dabei wird das E-Learning als ein Teilbereich der Medienpädagogik veroret und es werden Argumente dafür geliefert: die Geschwindigkeit digitaler Innovation oder Datenschutz und Datensicherheit ...

Beiträge

4/2014 - Steuerung, Kontrolle, Disziplin

Wolfgang Neurath: Semiokapitalismus und imperiale Kontrollgesellschaft - Zur Digitalisierung der Produktion am Beginn des 21. Jahrhunderts

Wolfgang Neurath analysiert angesichts des kybernetischen Semiokapitalismus und des durch ihn entstandenen "Kognitariats" in welcher Art und Weise digitale Produktions- und Wertschöpfungsprozesse am Beginn des 21. Jahrhunderts zur Kontrolle eingesetzt werden ...


Katharina Stöger: Beobachten Sie mich! - Über die Möglichkeiten von Videoüberwachung in Jörg Kalts Crash Test Dummies

Katharina Stöger macht sich auf die Suche nach den Dispositiven der Beobachtung und Überwachung in Jörg Kalts Crash Test Dummies aus dem Jahr 2008 ... Werden wir beobachtet? Beobachten wir? Wer beobachtet wen? Werden Beobachter von Beobachtern beobachtet?


Paul Winkler: Kinematografische Propaganda und Zensur in Österreich-Ungarn von 1914–1918 als gescheitertes kybernetisches Modell

Paul Winkler untersucht in seiner historischen Abhandlung die Funktionsweisen der zivilen und militärischen Zensur in der Kriegspropaganda der K.u.k.-Monarchie ... Ging es in diesem Zusammenhang schon um eine Proto-Kybernetik?


Valentin Dander: Die Kunst des Reg(istr)ierens mit Big Data - Ein Versuch über Digitale Selbstverteidigung und Aktive Medienarbeit mit Daten

Valentin Dander versucht sich an Antworten auf die Frage, wie Medienpädagogik auf Big Data und die Leaks von Edward Snowden reagieren kann. Dander schlägt so einen Bogen von der theoretischen Reflexion hin zur konkreten didaktischen Umsetzung ...


Konrad Becker: Zwang und Verführung in der Kontrollgesellschaft - Selbstvermessung und Wunscherfüllung im digitalen Datenraum

Konrad Becker untersucht in seinem Essay, wie Zwang und Verführung in unseren Kontrollgesellschaften funktionieren und bezieht dieses Problemfeld u. a. auf die Debatten zu Big Data ... Welche Rolle spielen Informationstechnologien und Sozialstatistiken bei der Erfassung des gläsernen Menschen?

Beiträge

3/2014 - Medienproduktion im Alltag von Kindern und Jugendlichen

Katharina Grubesic: Medienproduktionen in der Volksschule: Eine Klassenzeitung entsteht.

Katharina Grubesic berichtet von der Erstellung einer Klassenzeitung im Unterricht einer reformpädagogischen Mehrstufenklasse und gibt so einen analytischen Einblick in ihre konkrete Unterrichtspraxis. Der Beitrag berichtet so u.a. von der Planung, dem Layout und den Lerneffekten im Umfeld der Zeitungsproduktion.


Katharina Mildner (Sontag): Literaturübersicht zur aktiven Medienarbeit in der pädagogischen Praxis

Vor dem Hintergrund des Konzeptes handlungsorientierter Medienpädagogik werden zehn exemplarisch ausgewählte Beiträge zur aktiv-produktiven Medienarbeit im schulischen Kontext vorgestellt. Katharina Sontag stellt die aktuelle Forschungsliteratur vor und setzt sie in den Rahmen medienpädagogischer Diskussionen ...


Philippa Plochberger: Radio-Projekt-Unterricht beim FRO

Philippa Plochberger ist Medientrainerin bei Radio FRO in Linz! Sie ist ständig auf der Suche nach neuen Trainings- und Vermittlungsmethoden für die Verbreitung des Radiovirus. Radio FRO (Freier Rundfunk Oberösterreich) hat im ersten Halbjahr 2014 eine Vielzahl von Workshops mit SchülerInnen gestaltet ...


Manfred Gilbert Martin: Block, Blog, Blogtopus . . . - Blogs im Geschichteunterricht der Sekundarstufe II

Der Autor beschreibt an einem konkreten Beispiel den Einsatz eines Weblogs bei der Aufarbeitung von historischem Material im Rahmen des vorwissenschaftlichen Arbeitens an einer AHS Oberstufe. Zentrale Fragestellung: Was kann man von Geschichteblogs (nicht) erwarten?


Martin Rankl: Medienkompetenzvermittlung im Fachgegenstand Musikerziehung - Praktische Beispiele und geeignete Software

Die Österreichische Schule versucht, Medienbildung als Unterrichtsprinzip umzusetzen. Damit sollen medienbildende Inhalte in allen Fachgegenständen eingesetzt werden. Im folgenden Artikel soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit der Fachgegenstand Musikerziehung dieses Unterrichtsprinzip abdecken kann.


Daniel Rode / Martin Stern: Videopodcasts in der Hochschullehre – Angehende Lehrkräfte und praktische Mediengestaltung

Neue Inhaltsbereiche in die Ausbildung von SportlehrerInnen integrieren? Daniel Rohde und Martin Stern stellen ein universitäres Lehrveranstaltungsformat vor, in dessen Rahmen angehende Lehrkräfte digitale Videopodcasts erstellen und skizzieren bildungstheoretische und mediendidaktische Anknüpfungspunkte.


Wolf Hilzensauer / Alex Naringbauer: Medien als Lernform und die Trimediale Redaktion - Die SO! - Campusredaktion

Fernsehen als Lernform – SO!-Campusredaktion ist ein medienpädagogisches Konzept, das mit Hilfe einer trimedialen Herangehensweise ganzheitliches sowie reflexives Lernen ermöglicht. Wolf Hilzensauer und Alex Naringbauer stellen das Projekt vor und diskutieren das Konzept des "expansiven Lernens".

Beiträge


Daniela Reimann / Simone Bekk: Künstlerisch geleitete Medienbildung mit Portfolios: Potenziale für Jugendliche in berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen - Herausforderungen beim Übergang Schule – Beruf und das Konzept der berufsbiografischen Gestaltungskompetenz

Der Artikel beruht auf dem BMBF-Projekt "MediaArt@Edu" (Acronym), das am Institut für Berufspädagogik und Allgemeine Pädagogik des KIT in Kooperation mit dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie ZKM und Jugendlichen der Arbeitsagentur Karlsruhe im Bereich künstlerischer Medienbildung durchgeführt wird.


Shusha Niederberger: Lernen von der Medienkunst: Handlungsstrategien der Netzwerk-Kultur - eine medienkulturgeschichtliche Perspektive

Susha Niederberger diskutiert in ihrem Beitrag die aktuellen Handlungsstrategien der Netzwerk-Kultur und zeigt, dass mit der fortschreitenden Medialisierung der Welt auch der Begriff der Medienkunst immer problematischer wird.


Torsten Meyer: Next Art (and Media) Education - 7 Thesen zum Selbstverständnis der pädagogisch motivierten Auseinandersetzung mit Kunst im Kontext aktueller Medienkultur

Die nächste Kunst ist die Kunst der nächsten Gesellschaft, welche Dirk Baecker als jene Gesellschaft begreift, die auf dem Computer als geschäftsführender Medientechnologie basiert. Torsten Meyer schließt mit der Frage nach adäquaten Reaktionen im Feld der Verkoppelung von Kunst, Medien und Pädagogik an diese Frage an.


Andrea Zapp: For We are Where We are not - Mixed-Reality Narratives, Installation Interfaces and Design Sketches

Für den französischen Philosophen Gaston Bachelard (1884–1962) schafft der Raum ein Milieu purer Intimität und voller Seele. Andrea Zapp analysiert davon ausgehend in ihrem englischsprachigen Beitrag Mixed-Reality Narratives, Installation Interfaces and Design Sketches.


Raquel Renno: Activism in Brazil: hacker spaces as spaces of resistance and free education

Hackerspaces and medialabs in unusual and traditional cultural places seem to be the alternative to the educational and digital gap between rich and poor in Brazil. Raquel Renno analyses this gap and reconstructs the subversive potential auf heterotopic spaces.


Slavko Kacunko: Das Leben, der Tod und die staubige Wiedergeburt - Zur Vermittlung von Bo(o)tschaften zwischen Kunst und Wissenschaft

In ihrer 'Bakterienkunst' greift Sabine Kacunko unter anderem auf die Patina als Zeugnis von Oberflächenveränderungen zurück, dass sie mithilfe von naturwissenschaftlichen und medialen Techniken auch für die Kunst erschließbar macht. Slavko Kacunko analyisiert ihre ästhetischen Strategien.

Beiträge

1/2014 - Display. Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen kuratorischer und vermittelnder Praxis.

Miriam Kathrein: Die Handlungsmacht des Displays - Von Lichtern, Wänden und Relationen in der Ausstellung

Miriam Kathrein analysiert die Rolle und Funktion des Displays im Handlungsfeld des Ausstellungsraums. Dabei zeigt sie wie der Einsatz von Licht oder Wänden den klassischen Repräsentationsraum von Kunst handlungstheoretisch unterwandern kann.


Johanna Braun: Die Künstlerin als Produzentin – Johanna Braun im Gespräch.

Thomas Ballhausen interviewt die sehr erfahrene Künstlerin Johanna Braun hinsichtlich des Verhältnisses zwischen KuratorInnen und KünstlerInnen. Dabei wird deutlich wie prekär die "Autonomie" der Kunstproduktion ist und welchen Einfluss externe Machtfaktoren haben ...


Katharina Kickinger: Display. Thematische Auswahlbibliografie 2004–2013

Katharina Kickinger und Thomas Ballhausen bieten mit ihrer Auswahlbibliografie einen Überblick zur Forschungsliteratur zu den Schwerpunkten Kuratieren, Ausstellungspraktiken, Neue Medien und Film. Dabei geht es vor allem um Ausstellungskontexte, Archivierung und Sammlungspolitik.


Antje Lehn: Spielräume schulischer Displays

Antje Lehn zeigt in ihrem Beitrag, wie durch einen erweiterten Display-Begriff in der Schulklasse durch konkrete Projekte Frontalunterricht unterwandert und das Klassenzimmer zu einem ergebnisoffenen Handlungsraum umgestaltet werden kann. Auch Decken, Spiegel, Tische und Spinde sind Displays ...

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4/2013 - Medialer Habitus

Andrea Schaffar / Claudia Friesinger: Digital natives: myth busted - Digitale Kompetenzen und habituelle Verstrickungen

Was genau steckt hinter dem Label "Digital Natives"? Ausgehend von dieser Fragestellung beschäftigte sich ein Team mit den tatsächlichen Ausprägungen von digitalen bzw. Medienkompetenzen bei jungen Erwachsenen. Andrea Schaffar und Claudia Friesinger berichten.


Henrike Friedrichs-Liesenkötter: Der medienerzieherische Habitus angehender ErzieherInnen und Bedingungen für die Ausübung von Medienerziehung in Kindertagesstätten

Empirische Studien zeigen auf, dass Medienerziehung in Kindertagesstätten in Deutschland nicht systematisch verankert ist. Eine Ursache dafür scheint der Habitus von ErzieherInnen gegenüber Medien und dem Medieneinsatz in Kindertagesstätten zu sein. Henrike Friedrichs analysiert eingehend diesen Umstand.


Alessandro Barberi: Von Medien, Übertragungen und Automaten - Pierre Bourdieus Bildungssoziologie als praxeologische Medientheorie. Teil 1

Alessandro Barberi unterzieht die Schriften Pierre Bourdieus hinsichtlich der Debatten zum Medialen Habitus einem Close Reading und betont in seinem Beitrag, dass Bourdieus Bildungssoziologie als eine Medientheorie avan la lettre begriffen werden kann.


Ralf Biermann: Medienkompetenz – Medienbildung – Medialer Habitus - Genese und Transformation des medialen Habitus vor dem Hintergrund von Medienkompetenz und Medienbildung

Ralf Biermann betont, dass die medienpädagogischen Grundbegriffe „Medienkompetenz“ und „Medienbildung“ als elementare Prozesse und Ziele von Projekten zu verstehen sind und vebindet das Konzept des "Medialen Habitus" eingehend mit Diskussionen zur sozialen (und digitalen) Ungleichheit.


Sven Kommer: Das Konzept des 'Medialen Habitus': - Ausgehend von Bourdieus Habitustheorie Varianten des Medienumgangs analysieren.

Sven Kommer rekapituliert die Habitus-Konzeption Pierre Bourdieus und schlägt im Blick auf Fragen sozialer Ungleichheit eine Verbindung mit konstruktivistischen und systemtheoretischen Ansätzen vor. Eine Überlegung, die er empirisch und im Blick auf aktuelle Forschungsstände konkretisiert.


Katharina Grubesic: Medienbildung in der Volksschule - Eine empirische Untersuchung zum medialen Habitus von LehrerInnen.

Die heterogene Medienlandschaft in unserer heutigen technologisierten und digitalisierten Gesellschaft stellt eine große Herausforderung an die Medienbildung in der Volksschule dar. Auf der Grundlage der Überlegungen Bourdieus untersucht auch Katharina Grubesic den medialen Habitus.


Norbert Meder: Habitus – auch medialer Habitus – aus pädagogischer Perspektive

Norbert Meder untersucht bildungstheoretisch die Einverleibung des familialen Dispositivs und erläutert wie eine über Bourdieu hinausgehende Habitus-Konzeption genauer beschreiben könnte, wie es zur "Inkorporierung" von sozialen Dispositionen kommt.

Beiträge

3/2013 - Visuelle Histografien. Comics zwischen Reflexion und Konstruktionen von Geschichte(n)

Christina Wintersteiger: Die Lücke als Aufforderung. Comicadaptionen von Franz Kafkas Leben und Werk

Christina Wintersteiger untersucht anhand von zwei Beispielen die Verarbeitung der Person und des Werks von Franz Kafka im Medium des Comics. Dabei wird deutlich, dass Kafka nicht nur eine literarische Größe darstellt, sondern inzwischen zu einer Pop-Ikone geworden ist.


Paolo Caneppele / Günter Krenn: Kurze, aber nackte Geschichte der Malerei in den Comics - Milo Manaras A riveder le stelle

Paolo Caneppele und Günter Krenn untersuchen in ihrem Beitrag wie Kunst- und Filmgeschichte bei Milo Manaras in der Ikonografie von Comics verarbeitet werden. Dabei ist es ihnen darum zu tun, die Formprinzipien von Comics – nicht zuletzt in Erinnerung an Sandro Botticelli – eingehend zu diskutieren.


Chris Boge: Visualizing Histories and Stories - Revisionary Graphic Novels of the 1980s and 1990s

Indem sie sich metafiktionaler Techniken bedienen, die die Illusion eines ununterbrochenen Erzählflusses in einer grenzenlosen Erzählwelt (zer)stören, verweisen Kulturprodukte wie Comics sowohl LehrerInnen als auch SchülerInnen auf die Relevanz textexterner Kontexte für ihre Entstehung sowie auf Probleme der Historiografie.


Thomas Ballhausen: Stählernes Insektenzeitalter. Zu Jacques Tardis und Benjamin Legrands Tueur de cafards/Der Kakerlakenkiller.

Thomas Ballhausen untersucht Jacques Tardis und Benjamin Legrands Tueur de cafards/Der Kakerlakenkiller und betont, dass das metafiktionale und reflektierte Erzählen dieses Comics einen (stillen) Klassiker des Mediums darstellt, der immer noch auf seine Entdeckung wartet.

Beiträge

2/2013 - Freizeitpädagogik: Freiwillig, Selbstbestimmt, Selbstorganisiert?

Elisabeth Eder-Janca: Aus der Praxis

Elisabeth Eder-Janca, die Leiterin des Zentrums für Medienkompetenz in Brunn am Gebirge, lotet in ihrem stark an der Praxis orientierten Beitrag die Schnittstellen zwischen Schule, Medienpädagogik und Freizeitbereich aus und diskutiert dabei auch verschiedene Begriffe der Medienkompetenz.


Anu Pöyskö / Renée Frauneder: Identitätsarbeit, Selbstwirksamkeit, gemeinsame Erfolgserlebnisse - Medien-Projektarbeit mit Video in sozialpädagogischen Kontexten

In der Medien-Projektarbeit in sozialpädagogischen Kontexten sind subjekt- und bedürfnisorientierte Zugänge gefragt. Ein Erfahrungsbericht von Anu Pöyskö, Thomas Adrian und Renée Frauneder, die ihre Arbeit im Wiener Medienzentrum zusammenfassen.


Christian Sevcik / Jakob Rudelstorfer: Medienarbeit in der Freizeitpädagogik – Von der Theorie zur Umsetzung

Medienarbeit in der Freizeitpädagogik. Christian Sevcik und Jakob Rudelstorfer berichten von einem Hochschullehrgang an der PH Wien und diskutieren erste medienpädagogische Überlegungen zum Sektor "Freizeit". Dabei geht es sowohl um Theorie als auch um deren Umsetzung.


Olivia Horak / Milanka Jovanovic- Tesulov / Bernhard Damisch: Medienpädagogik in der offenen Kinder- und Jugendarbeit - Reflexionen aus der Praxis

Überlegungen zu medienpädagogischem Handeln im Feld der offenen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit werden im folgenden Beitrag exemplarisch am Jugend- und Stadtteilzentrum Margareten dargestellt. Die AutorInnen diskutieren dabei vor allem die damit verbundenen Anforderungen an PädagogInnen.

Beiträge

1/2013 - Normen und Normierungen

Anja Klimsa: Präventive Medienpädagogik

Anja Klimsa fasst zusammen, weshalb die handlungsorientierte Medienpädagogik im Bereich der Prävention als Empowerment der Beteiligten im Vergleich zur normativen Medienpädagogik das geeignete Mittel ist, um gegenwärtig pädagogisch vorzugehen.


Norm Friesen: Media and Education: Mythologies Old and New

Norm Friesen untersucht in seinem Beitrag die unterschiedlichen Konzeptualisierungen von Sprechen und Schreiben im rationalistischen und romantischen Paradigma der Spracherfassung und zeigt auf, welche Bedeutung diese Normsetzungen angesichts der Generation von Digital Natives haben.


Thomas Damberger: „Halbmedienkompetenz?“ – Überlegungen zur kritischen Dimension von Medienkompetenz

Aufgrund der Mehrdimensionalität des Medienkompetenzbegriffs, kann auf die kritische Dimension im pädagogischen Sinne nicht verzichten werden. Thomas Damberger untersucht deshalb die kritischen Dimensionen der Medienkompetenz.


Sascha Trültzsch-Wijnen / Daniela Pscheida: Privatheit – Privatsphäre: Normative Konzepte im Wandel

Durch Social Networks wie Facebook tritt das Privatleben des "gläsernen Menschen" mehr und mehr in die Öffentlichkeit. Von Exhibitionismus und einer Kultur der Freizügigkeit ist dabei die Rede. Sascha Trültzsch und Daniela Pscheida untersuchen (historisch) normative Konzepte der Privatheit.

Beiträge

4/2012 - Soziale und mediale Räume

Elke Zobl: Kommunikation und Lernen in partizipativen kulturellen und medialen Räumen

„Ladyfeste“ sind Beispiele für eine partizipative Kultur, für selbst-organisiertes Lernen in informellen Kontexten und für lokale, transnationale und virtuelle Vernetzung und Kommunikation. Elke Zobl untersucht sie in ihrer sozialen und medialen Funktion und Räumlichkeit.


Valentin Dander: Sich Selbst Überschreiten - Heterotopologische Erkundungen am Medienkunstprojekt Zone*Interdite

Bildungspotentiale künstlerischer medialer Anordnungen werden als Un-/Sichtbarkeiten, Überschreitungen und Zugänge am Beispiel von Zone * Interdite diskutiert, um im Sinne einer – an Foucault orientierten – Heterotopologie das (militärische) Verhältnis von sozialen und medialen Räumen auszuloten.


Thomas Ballhausen / Günter Krenn: Auf Blaubarts Spur - Der Fall des Serienmörders Landru als frühes Beispiel medialisierten Expertentums und öffentlichkeitswirksamer Aufklärung.

Der Massenmord ist ein filmisch und öffentlich immer wieder diskutiertes Thema, das am Beispiel des Frauenmörders Landru untersucht wird, dessen Fall bereits vor Orson Welles und Charlie Chaplin Teil der österreichischen Filmgeschichte wurde.


Harald Baumgartlinger: Onlinespieler abseits des Mainstreams

Der Konkurrenz als Prinzip eines Player versus Player-Online-Games – also „Massively Multiplayer Online (Role-Playing) Games“  (MMORPGs) – werden von den SpielerInnen unterschiedliche Bedeutungen zugewiesen. Harald Baumgartlinger untersucht diesen Umstand eingehend.


Anton Tantner: Nummern für Räume: Zwischen Verbrechensbekämpfung, Aneignung und Klassenkampf - Eine Dokumentation

Die unscheinbare Kulturtechnik der Nummerierung wurde spätestens seit der Frühen Neuzeit dazu eingesetzt, Individuen im Raum zu verorten, sei es in Häusern, Räumen oder selbst in Betten. Anton Tantner untersucht diese Identifizierungspraktik und führt soziale und mediale Anwendungen der Menschenzählung vor Augen.


Ursula Dopplinger: Der Raum des E-Learning-Unterrichts - Räumlichkeiten des E-Learning im Grundschulalter

Ob der größer werdenden Aufenthaltsdauer in der Schule und längeren Lernzeiten wird die Frage immer wichtiger, wie Räumlichkeiten pädagogisch gestaltet werden können. Ursula Dopplinger widmet sich deshalb in ihrem Beitrag eingehend dieser Frage.

Beiträge

3/2012 - PädagogInnenbildung Neu

Christian Filk: Performing Media in Convergence. Konzept, Programmatik und (Hochschul-)Didaktik integraler Kompetenzprofilierung multimedialer Produktion

Christian Filk untersucht in seinem Beitrag, welche Rolle die Trias von "Wissen" (Knowledge), "Fähigkeiten" (Competence) und "Fertigkeiten" (Skills) in digitalen Verwertungsprozessen spielt und inwiefern Medien als Sozialisationsinstanz begriffen werden können.


Christian Swertz: Überlegungen zur Umsetzung des Berichts „PädagogInnenbildung NEU – Die Zukunft der Pädagogischen Berufe“ im Bereich der Medienpädagogik

Arbeitsgruppen der zuständigen Ministerien haben Vorschläge für die Umstellung der Lehramtsausbildung auf die dreigliedrige Studienarchitektur entwickelt. Im Beitrag von Christian Swertz werden Vorschläge zur Einbindung medienpädagogischer Lehrveranstaltungen in die neuen Studienprogramme entwickelt.


Gerhard Scheidl: Wissensmanagement und Medienbildung - Herausforderungen für die Lehrerbildung

Die Querschnittsthematik "Medienbildung" stößt auf eine immer noch fachzentrierte Ausbildung und Schulpraxis. Mögliche Lösungen könnten Überlegungen aus dem Wissensmanagement bieten, wie Gerhard Scheidl in seinem Beitrag auf verschiedenen Ebenen erläutert.


Iwan Pasuchin: Demokratie und (Medien-)Bildung - Reform der Schule im Allgemeinen und des medienbezogenen Unterrichts im Besonderen als vordringliche demokratiepolitische Aufgabe.

Für die im Zusammenhang mit der Initiative "PädagogInnenbildung NEU" debattierten Probleme sind die Lösungsvorschläge des einflussreichen US-amerikanischen Pädagogen John Dewey von größter Relevanz. Iwan Pasuchin führt die Aktualität seiner bildungspolitischen Konzepte vor Augen.


Barbara Buchegger: Fit für das Unbekannte: Lehrende, das Internet und Smartphones

Saferinternet.at führt pro Jahr mehrere hundert Workshops durch. Dabei kommen immer wieder dieselben Themen zur Sprache, die in der Aus- und Weiterbildung zu wenig berücksichtigt werden. Barbara Buchegger formuliert dahingehend Faustregeln für den medialen Alltag in der Schule.


Bernhard Lahner: Medienbildung in der Ausbildung – Gibt's das? - Warum der Umgang mit Medien bei Pflichtschulkinder und deren Pädagoginnen auch in der Pädagoginnenbildung stärker erwähnt werden sollte

Bernhard Lahner liefert uns den "subjektiven" Praxisbericht eines Studierenden in Bezug auf die aktuelle Umsetzung von Medienbildung und Medienpädagogik in der LehrerInnenausbildung im Pflichtschulbereich. Welche Erwartungen können in die „Pädagoginnenbildung Neu“ gesetzt werden?

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2/2012 - Biomacht/Biopolitik/Biomedien

David Jonas Perkmann: Die Kybernetische Hypothese und das Ende des Politischen

David Perkmann geht in seinem Beitrag den Dispositiven des kybernetischen Kapitalismus nach, in dessen Rahmen biopolitische Verwaltungsstrategien als Gouvernementalität analysiert werden können, welche seit Adam Smith mit (neo)liberalen Wirtschaftsordnungen verknüpft sind.


Wolfgang Neurath: Policey, Biopolitik und Liberalismus. Vom Zugriff der Macht auf das Leben (Bios)

Wolfgang Neurath beleuchtet die Debatten zur Biopolitik aus historischer Perspektive und zeigt auf, wie das Foucaultsche Konzept der gouvernementalité von der Policey des 18. Jahrhunderts bis hin zum aktuellen (Neo)liberalismus seine Macht keineswegs verloren hat.


Martin Mueller: Zur Tiefengrammatik des "Lebendigen" - Eine kritische Einführung zu Eugene Thackers Biomedien

Martin Müller untersucht eingehend die Rolle der technischen und medialen Dimensionen der Lebenswissenschaften und führt so anhand von Eugene Thackers Begriff der Biomedien vor Augen, dass auch Dinge und Materialitäten handlungstheoretisch gefasst werden können.


Christian Filk: „Der Mensch ist größer und kleiner als er selbst“ - Günther Anders’ Negative Anthropologie im Zeitalter der ‚(Medien-)Technokratie‘

Christian Filk untersucht im Gesamtwerk von Günter Anders die biopolitischen Aspekte einer Negativen Anthropologie, die nicht zuletzt für das (phänomenologische) Konzept des Leibes von geraumer Bedeutung war und auch für die Medienpädagogik aktuell ein bemerkenswertes Reflexionspotenzial freisetzt.


Wolfgang Sützl: Aktivistische Brieftauben - Medienaktivismus und Wissen im Zeitalter der Biomacht

Im biopolitischen Medienaktivismus sind eine Vielzahl von Interventionen gegen die Dispositive der Biomacht entstanden. Wolfgang Sützl untersucht Widerstandsformen, die biopolitische Strategien gleichzeitig unterwandern und einsetzen.


Jan Jagodzinski: The Affective turn, or Getting Under the Skin Nerves: Revisiting Stelarc

Der affective turn ist in alle Formen des Diskurses vorgedrungen. Dieser Beitrag versucht anhand des Künstlers Stelarc den Affekt im Kontext des "intrinsischen Körpers" theoretisch zu erschließen, also den unbewussten Körper der propriozeptiven Vorgänge, die unterhalb der Wahrnehmungsschwelle ablaufen.


Eddie Glenn: Medium of Blood - Verifiable Ancestry as a Conduit of Cherokee National Identity

Blood quantum, die Messung der Abstammung von amerikanischen Ureinwohnern in den indigenen Nationen der USA, wird oft als Kategorie aufgefasst, die von der US-Regierung repressiv eingesetzt wird. Die Autoren analysieren deshalb das Blut als Medium der Identität im Kontext der Cherokee-Nation von Oklahoma.


Petra Missomelius: Körperdiskurse: Mediale Fantasmen des Postbiologischen

Vorstellungen vom postbiologischen Körper reichen bis hin zu Fantasmen, die den Menschen durch technische Schöpfungen verbessern, upgraden oder gar ersetzen wollen ... Petra Missomelius untersucht diese Biopolitik anhand von Maschinenmenschen, digitalen Gestalten und filmischen Visionen.


Chris Boge: Biopolitik, Hybridität und Fremdartigkeit im US-amerikanischen Superheldenfilm

Chris Boge analysiert in seinem Beitrag, wie biopolitische Diskurse die Narrationen in Blockbustern strukturieren, in denen Superhelden juristische oder biotechnologische Konstellationen aushandeln und dabei Problemlagen sichtbar werden, die auch in unserem Alltag wiederkehren.

Beiträge

1/2012 - Repräsentationen der Shoah

Maria Ecker: Über die Arbeit mit ZeitzeugInnen-Interviews bei Erinnern.at

Maria Ecker berichtet von den bisherigen Erfahrungen der Plattform erinnern.at mit der medialen Speicherung und Webverarbeitung von Interviews mit Überlebenden der Shoah, die 2008 und 2011 als DVDs erschienen sind.


Christian Zolles: Verk(n)appte Bilder des "Holocaust" - Formale und emotionale Aspekte der Visualisierung und Revision getöteter Massen

Ausgehend von der Frage, was es bedeutet, sich auf die Suche nach dem Bild der Shoah zu machen, untersucht Christian Zolles grundlegende formale und emotionale Aspekte, die unser Sehen bzw. Wiedersehen des Völkermords begleiten. Es wird gefolgert, dass medial-panoramatische (es ließe sich auch sagen: paranoische) Strukturen für vereinfachte Verhältnisse sorgen, in die sich jeder eingebunden fühlt. Wir schaffen es also nicht, dem (Massen)Sterben keinen Sinn zu geben.


Christian Filk: „Weder dem Vergangenen anheimfallen noch dem Zukünftigen. Es kommt darauf an, ganz gegenwärtig zu sein“ - Narrative und mediale Formatierungen der Shoah

Christian Filk untersucht narratologisch und medientheoretisch die Repräsentation(en) der Shoah und arbeitet das Verhältnis von historischer Erkenntnis und audiovisuellen Medien heraus.


Edith Blaschitz: Die visuelle Repräsentation des Konzentrationslagers Mauthausen im österreichischen Schulbuch

Die Frage nach der Repräsentation von KZ-Fotos in Schulbüchern stößt in ein sehr komplexes Geflecht von Ansprüchen und Bedeutungen. Edtih Blaschitz analysiert in ihrem Beitrag die Funktion von visuellen Quellen in den Repräsentation(en) des Konzentrationslager Mauthausen.


Michaela Anderle: „Todesmühlen“ in Wien - Auf den Spuren eines Films im Dienste der Re-education

Nach der Befreiung des Lagers Majdanek durch die rote Armee im September 1944 gelangten Bilder von den Zuständen im befreiten Lager auch in die westlichen Armeekreise. Das gab den Anstoß, die befreienden Truppen ebenfalls von Kamerateams begleiten zu lassen. Die so hergestellten Bilder dienten u.a. als Ausgangsmaterial für den Film Todesmühlen.


Astrid Messerschmidt: Migrationsgesellschaftliche Geschichtsbeziehungen zum Nationalsozialismus

Der Beitrag skizziert die gesellschaftlichen Bedingungen einer zeitgemäßen Erinnerungsarbeit im Kontext der gegenwärtigen migrationsgesellschaftlichen Wirklichkeit und analysiert Selbstbilder in der Migrationsgesellschaft im Sinne einer Wir-Konstruktion sowie Phänomene des sekundären Antisemitismus. Auch die Gedenkpraxen in der europäischen Geschichtserinnerung an den Nationalsozialismus werden in diesen Kontext gestellt. Dabei werden migrationsgesellschaftliche Erinnerungspraktiken als multiperspektivisch angelegte Beziehungsgeschichte begriffen. Die Verfasserin argumentiert aus ihrem eigenen bundesdeutschen Kontext heraus, wobei die Ähnlichkeiten und Unterschiede zu den österreichischen Bedingungen noch zu diskutieren wären.

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4/2011 - Bildbewegungen-Räume des Filmischen

Karin Kaltenbrunner: Das Labor als Ort des Schreckens - Zur Repräsentation des Wissenschaftlers im Film

Die Wirkungsstätte der Wissenschaft ist im Film zumeist ein Ort des Grauens, ein Raum voller geheimnisvoller Flüssigkeiten, seltsamer Apparaturen und konservierter Körperteile, in dem ein verrückter Wissenschaftler perfide Experimente durchführt. Karin Kaltenbrunner geht dieser Überlappung von inszenierter Wissenschaft und Filmgeschichte anhand verschiedener Verfilmungen von Mary Shelleys "Frankenstein" nach.


Jana Koch: Im Prinzessinnenbad - Die filmische Inszenierung des Stadtteils Kreuzberg.

Jana Koch analysiert anhand des Films Prinzessinnenbad (D 2007) die Inszenierung des Stadtteils Berlin Kreuzberg.


Günter Krenn: Subkulturraumverdichtung - Cocl & Seff oder: Die österreichischen Serienkomiker der Stummfilmzeit beehren sich, ihre Wiederentdeckung anzuzeigen

Städte präsentierten sich Anfang des 20. Jahrhunderts als Kulturraumverdichtungen in Form eines geregelten, übersichtlich genormten Ambientes. Das zeitgenössisch jüngste Medium, die Kinemathographie, hat sich seit ihren Anfängen immer wieder darum bemüht, das urbane Regelwerk aus der Makroperspektive auf Filmstreifen zu dokumentieren. Günter Krenn analysiert dies anhand österreichischer Serienkomiker in der Stummfilmzeit.


Silvester Stöger / Karl Wratschko / Anna Dobringer: Perspektivenwechsel - Das „Einküchenhaus“ als Beispiel filmischer Geschichtsschreibung und aktueller Rekonstruktionsarbeit

Anna Dobringer, Silvester Stöger und Karl Wratschko untersuchen eingehend die sozialen Räume und inhaltlichen Ebenen des Films "Das Einküchenhaus".


Anna Denk: Warum der Stummfilmerklärer aus den Wiener Kinos verschwand

Der Stummfilmerklärer ist eine selten eingehend analysierte Sozialart in der Filmgeschichte, deren Spuren Anna Denk nachgeht.


Katharina Prazuch: Die Randzonen der Sichtbarkeit - Stadtfragmentierung und Subjektzersplitterung in David Cronenbergs „Spider“.

Mit "Spider" verfilmte David Cronenberg einen Roman von Patrick McGrath, der von der schizophrenen Auflösung des Ich und der Subjektivität erzählt. Katharina Prazuch untersucht derartige Identitätsverflüssigungen anhand der Räume des Filmischen.


Christina Krakovsky: Tatort Stadt? - Filmisches Schreiben des urbanen Raums bei China Miéville und Michel Butor.

Die Stadt bietet vor allem eines: Widersprüche - und diese mitunter auf engstem Raum. Prunkvolle Villen neben heruntergekommene Bruchbuden, schlichte Gemüter neben scharfsinnigen Genialitäten, Verfolgungswahn und Geborgenheit. Kaum wunderlich, dass die Stadt gern zum Thema künsterlischer Verarbeitung wird - dies trifft in besonderer Weise auf die beiden Kriminalromane „The City and The City“ verfasst von China Miéville und auf Michel Butors "Zeitplan" zu und bedienen sich dabei der Mittel des Film Noir. Dieser Fährte, nämlich die Cineastik in Literatur aufzuspüren, wird hier näher auf den Grund gegangen.


Thomas Ballhausen / Lisa Leitenmüller: Source Code

Thematische Auswahlbibliographie zur Raumtheorie und zum Verhältnis Film-Raum

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3/2011 - Von der IKT zur Medienbildung

Caroline Roth-Ebner: Medienkompetenz & Genderkompetenz - Kompetenzen für das Web 2.0

Medienkompetenz & GenderkompetenzKompetenzen für das Web 2.0


Ursula Dopplinger: eLearning in der Volksschule – ein Mehrwert? - Aspekte zu einem zukunftsorientierten Unterricht mit IKT

In einer Panelstudie wurde die Verbesserung der Schlüsselkompetenzen von Schülerinnen und Schülern durch eLearning in vier Volksschulen untersucht. Mit der verwendeten Webquest-Methode wurden bei drei von vier Untersuchten im Bereich der Schlüsselkompetenzen Erfolge erzielt.


Anu Pöyskö: Ihren Medienführerschein, bitte! - Oder: ist Medienkompetenz messbar?

Unter Bezeichnungen wie "Internetführerschein" oder "Medienpass" laufen in Deutschland derzeit mehrere bildungspolitische Initiativen, die die Vermittlung von Medienkompetenz  systematisieren wollen - ein kritischer Überblick.


Barbara Zuliani: Der Weg von der Computerkompetenz zur Medienkompetenz

Weiterführende Gedanken zur „Schlüsselkompetenz Nr.4“ des Europäischen Rates im Bereich des lebenslangen Lernens: Computerkompetenz bzw. Medienkompetenz, sowie Anwendungsbeispiele aus dem Bereich der Volksschule: Klassenblog und verschiedener Apps via iPad - 2 Praxisberichte


Lothar Bodingbauer: Hacker im Schulsystem? Was wir vom Chaos Computerclub lernen könnten.

Hacker sind gewohnt, in bestehende Systeme einzudringen. Das ist meist illegal. Hacken ist aber oft ein Prozess, der letztlich das System verbessert. Interessant ist, warum Schulsysteme derzeit weitgehend hackerfrei sind, und ob dies nicht ein Nachteil für die notwendige Beweglichkeit dieser Systeme ist?

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2/2011 - Medienaktivismus

Felix Stalder: Von Nischen und Infrastrukturen - Herausforderungen und neue Ansätze politischer Technologien

Neue Technologien aus dem aktivistischen Umfeld bieten radikale Alternativen zu kultureller Nischenbildung und zentralisierten Web 2.0-Infrastrukturen.


Clemens Apprich: ...und natürlich kann geschlachtet werden!

Wie die Geiselnahme einer Kuh als kritische Intervention in biopolitische Zeichensysteme zu verstehen ist, und was das alles mit einer Neuformulierung aktivistischer Mediennutzung zu tun hat.  


Andreas Oberprantacher: Culture Jammed - The Art of Subverting Violence

Driven by the messianic pleasure of disconcerting hegemonic power, many contemporary activist movements aim at “jamming” cultures of violence – without any visionary pretension of a new truth.


Theo Hug: Sondierungen im Spannungsfeld von Medienaktivismus und handlungsorientierter Medienpädagogik

Wie lässt sich das Verhältnis von Medienaktivismus und handlungsorientierter Medienpädagogik beschreiben? Im Beitrag werden ausgewählte Aspekte der Thematik sondiert und kritisch diskutiert.


Justus Junghans: Die Operation Payback - kriminelle Handlung oder ziviler Ungehorsam? - Ein Einordnungsversuch einer neuen Protestform.

Wie lässt sich digitaler Aktionismus einordnen? Kriminelle Handlung oder ziviler Ungehorsam? Ein wissenschaftlicher Einordnungsversuch der Operation Payback in die Theorie Hannah Arendts.

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1/2011 - Politik/Macht/Medien

Tobias Nanz: Verkabelt. Zur filmischen Inszenierung des Roten Telefons

Das "Rote Telefon" steht als Symbol für die Kommunikationsstruktur des Kalten Krieges zwischen Moskau und Washington. Tobias Nanz untersucht anhand verschiedener (filmischer) Inszenierungen das Verhältnis von Politik, Macht und Medien anhand des Dispositivs des Politischen.


Alessandro Barberi: Von medialen Inszenierungen und "fiesen Tricks" - Expertengespräch "Politik/Macht/Medien" Teil 2

Die Medienimpulse haben in Kooperation mit dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien am Donnerstag, dem 3. März 2011, Experten aus dem Umfeld aller im Nationalrat vertretenen Parteien zu einer Diskussionsrunde mit dem Thema „Politik/Macht/Medien“ eingeladen. Teil 2


Alessandro Barberi: Von Vermittlungen und politischen Inszenierungen - Expertengespräch „Politik/Macht/Medien“ Teil 1

Die Medienimpulse haben in Kooperation mit dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien am Donnerstag, dem 3. März 2011, Experten aus dem Umfeld aller im Nationalrat vertretenen Parteien zu einer Diskussionsrunde mit dem Thema „Politik/Macht/Medien“ eingeladen. Teil 1

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4/2010 - Literacies

Otto Kruse: Old and new Literacies: Literale Praktiken in wissenschaftlichen Kontexten

Acacemic Literacy ist ein Sammelbegriff für Schreib- und Lesekompetenzen in Hochschul- und Wissenschaftskontexten. Der Beitrag gibt eine Übersicht, wie die neue Literacyforschung dieses Feld absteckt und wie sich alte und neue Literalitäten darin mischen.


Christian Swertz / Clemens Fessler: Literacy - Facetten eines heterogenen Begriffs

Die Literacydiskussion ist vielfältig und heterogen. Der Beitrag liefert einen Überblick über die Diskurse und entwickelt einen Vorschlag für einen praxisleitenden Literacybegriff.


Margit Böck / Gunther Kress: Soziale Kontexte der digitalen Kommunikation und Probleme der Begrifflichkeiten: „New Literacy Studies“, „Multiliteracies“ und „Multimodality“ als Beispiele

Theoretische Verwirrung stiften: der Gebrauch des Begriffs "Literacy" für digitale Kommunikation.


Damiano Felini: Video Game Literacy - Exploring new paradigms and new educational activities

Can we introduce video games in media education activities? In which way? What kinds of skills can be improved along with them?

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3/2010 - Cultural Diversity

Frank Hagen: Interkulturelle Aspekte der Ausbildung bei Radio ORANGE 94.0

In Workshops und Seminaren, die primär das Ziel haben, etwas über das Radio Machen zu lernen, sowohl antidiskriminierende, dem Diversity-Ansatz verpflichtete, als auch medienpädagische Methoden und Übungen zu verbinden, ist ein hoher Anspruch.


Gerhard Grabner: Radioarbeit im Deutsch als Fremdsprache (DaF)-Unterricht und internationale Radiopartnerschaften

Im Auftrag des BMUKK setzt der Verein "Kultur und Sprache" seit einigen Jahren Radio in seinen Fortbildungen für ausländische DaF-LehrerInnen ein. Nun wurde im Rahmen eines EU-Grundtvig-Projekts ein Radiomodul entwickelt, das allen Interessierten das nötige Know-how für den richtigen Gebrauch der Radiotechnik vermittelt und deren Einsatzmöglichkeiten im Bildungsbereich zeigt. Im Zuge dieser Bemühungen veranstaltet "Kultur und Sprache" im Rahmen eines internationalen Fortbildungsangebotes für DaF im November 2010 erstmals ein Seminar, das die Vernetzung von österreichischen RadiomacherInnen mit internationalen PartnerInnen gewährleisten soll.  


Kristina Reich: Meine, deine, unsere? - Diversität! - Medienprojekte zu Gender und Diversität im Alltag einer Wiener Schule

Medienprojekte zu Gender und Diversität im Alltag einer Wiener Schule

Beiträge

2/2010 - Medienethik

Franz Bauer: Schnell, unbürokratisch, kompetent

Wie der neue Presserat Fehlentwicklungen in den Medien begegnen wird.


Lena Doppel: WWWerte im Umbruch - Neue Werte durch neue Medien? Welche Werte vermittelt uns das Web 2.0?

Das Web 2.0 verändert unsere Möglichkeiten zu publizieren und zwingt uns zu überdenken, wie wir Privatheit definieren.


Gudrun Marci-Boehncke / Matthias Rath: Der Gewalt ihre Freiheit - Der Horror-Film als jugendliches Wertekonstrukt

Horrorfilme bieten Jugendlichen Distanz, Angstlust und Themenbasis für Anschlusskommunikation. Die gesuchten und gefundenen Werte sind kein Anlass für "Medienmoralisierung", sondern für eine fröhlich-gruselige Medienpädagogik.


Andy Kaltenbrunner / Matthias Karmasin / Daniela Kraus: Die Werte der Wertvermittler - Berufliches Rollenselbstverständnis und Weltanschauung von Journalistinnen und Journalisten

Aktuelle Studien und Befragungen dokumentieren: Österreichs Journalistinnen und Journalisten sind nicht nur Berichterstatter. Ihrem Selbstverständnis nach sehen sich viele vorrangig als Kontrollore und Aufklärer, die auch selbst politisch Themen setzen wollen. Mehrheitlich definieren sie sich politisch links der Mitte. Von Gewissenskonflikten in der Arbeit sind sie trotz ihrer Macht- und Multiplikatorenposition als Wertevermittler aber weniger irritiert als andere Berufsgruppen.


Anu Pöyskö / Frank Hagen / Georg Lindner / Matthias Rohrer: CodeX - gib du dir den Ehrencodex!

CodeX war eine gemeinsame Projektinitiative von wienXtra-medienzentrum, Jugendpresse Österreich, Orange 94.0 und OKTO tv zum Thema Medienethik.


Florian Arendt: Wie wirkt die Krone? - Ein Überblick über den Stand der Forschung über die Wirkung der Kronen Zeitung

Es zeigt sich, dass die Nutzung der Kronen Zeitungen mit Realitätseinschätzungen, Einstellungen, Verhalten und Themenwichtigkeit korreliert.


Günther Pallaver / Theo Hug: Political Journalism under Pressure - Between Autonomy and Dependence

Inwieweit besteht in medienzentrierten Demokratien eine schleichende Tendenz, über staatlich-institutionelle Einflussnahmen die Autonomie der JournalistInnen einzuschränken?

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1/2010 - Medien und Sport

Kurt Wachter: Images und mediale Diskurse über afrikanischen Fußball: Paternalismus, Rassismus und neoliberale Bewunderung

Die Wahrnehmung des afrikanischen Fußballs und seiner Spieler war und ist sowohl in den Stadien wie in den medialen Darstellungen von rassistischen Images aus der Zeit Kolonialismus geprägt. Der speziell in Europa konstatierbare Aufstieg des afrikanischen Fußballs im Zuge der Ökonomisierung und Globalisierung des Spiels brachte zwar neue Superstars hervor, alte Stereotype leben aber vor Ort wie im medialen Diskurs in transformierter Weise fort.


Bettina Rulofs: Wir zeigen andere Bilder von Frauen ...

Zur Inszenierung von Geschlechterverhältnissen in den Sportmedien - Österreich im internationalen Vergleich [1]


Martin Wassermair: Eric Cantona: Fußball-Ikone der modernen Medienwelt

In Unterhaltungsindustrie und Massenmedien nimmt der Sport eine im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Rolle ein. Er ist zugleich Wettkampf-Arena und Wunschmaschine, Werbefläche und Starproduktion. Dass die Erscheinungsformen des Sports in der modernen Medienwelt einer rasanten Dynamik und Wechselbeziehung unterliegen, ist am Beispiel des Massenphänomens Fußballs vielleicht am deutlichsten abzulesen.


Otto Penz: Über die Konstruktion des Fernsehsports

Der Aufsatz beschäftigt sich mit der zunehmenden Ökonomisierung des Sports, die durch die massenmediale Berichterstattung vorangetrieben wird. Anhand von Fußballübertragungen wird veranschaulicht, wie der Sport und das Fernsehen wechselseitig voneinander profitieren. In diesem Zusammenhang wird insbesondere die Art der massenmedialen Aufbereitung des Sports für ein Millionenpublikum diskutiert, d.h. die Spektakularisierung von sportlichen Wettkämpfen mit medialen Mitteln, etwa durch eine patriotische Kommentierung und die Fokussierung auf Stars.


Michael Schuster: Fußball und Identität in Israel - Die Rolle der Medien im Kontext politisch-kultureller Identitätsbildung und Ausgrenzungsprozesse

Fußball als Element der Popularkultur. Oder: Wie der Fußball als Mittel der Unterdrückung eines nationalen Minderheitenbewusstseins dient.


Matthias Marschik / Johanna Dorer: Neue Wege des Augenscheins. - Wie Sport und Medien zusammenfanden. Das Beispiel Österreich

Im Laufe eines Jahrhunderts haben sich die unterschiedlichen Bereiche des (Massen-)Sports und der (Massen-)Medien immer enger verwoben. Die Geschichte dieser Symbiose wird hier am Beispiel Österreichs nachgezeichnet

Beiträge

2/2009 - Computerspiele

Konstantin Mitgutsch / Michael Wagner: Gaming the Schools. - Didaktische Szenarien des Digital Game Based Learning

Der Beitrag "Gaming the Schools" eröffnet Einblicke in die Gestaltung und Evaluierung eines österreichisches Pilotprojekts zum Einsatz von Computerspielen in Schulen und erörtert die Chancen und Herausforderungen eines produktiven Einsatzes von digitalen Spielen im Unterricht.


Tim Longerich: Lies es zwischen den Pixeln - Prototypische Textualität in Computerspielen

Sind Computerspiele ‚Text’? Welche Art von Text? Und wo ist eigentlich der Text in Schach?


Steffen Malo: Alphabit – ein Lernspiel als Text für funktionale Analphabeten

Im Folgenden wird die Entwicklung eines Lernadventures für funktionale Analphabeten kurz porträtiert und vor dem Hintergrund der Bedeutung der Schriftsprache für die Zielgruppe hinsichtlich seiner Textlichkeit fokussiert.


Ursula Mulley: Schriftspracherwerb am Computer - Chance für Kinder mit Legasthenie

Die Individualität der einzelnen SchülerInnen fordert Pädagogen und Pädagoginnen dazu auf, differenziert zu lehren, dennoch wird oft von LehrerInnen immer noch wie selbstverständlich am Schulbeginn der 1. Klasse zu  Schreib- und Leselehrgängen gegriffen. Insgesamt sind diese zwar in den letzten Jahren lebendiger geworden, aber sie enthalten wenige Anteile des freien Schreibens und bringen möglichst Gleiches zur selben Zeit bei. Hierbei wird differenzierter und individueller Schriftspracherwerb sehr schwierig und oft unmöglich. Die Alternative zu dieser restriktiven Wirkung der Fibeln ist es, am Vorwissen der Kinder anzuknüpfen, es zu erweitern und die Bereitschaft zu fördern, in Eigeninitiative und Selbsttätigkeit verschiedene Zugänge zur Schriftsprache zu entdecken. Diesen Ansatz zeigt das im Folgenden beschriebene Projekt für den IMST-Fond der Universität Klagenfurt, durchgeführt in der GEPS-VS, Brünner Straße in 1210 Wien, wo Schriftsprache am Computer erworben wird, auf.

Beiträge

1/2009 - Bildungsstandards

Sylvia Srabotnik: Kompetenznachweis für Kreativität und Kultur - Notwendigkeit oder Utopie?

Bereits in der frühen Kindheit wird die entscheidende Basis für Kompetenz und Persönlichkeit an informellen Lernorten gelegt...


Bardo Herzig / Silke Grafe: Bildungsstandards in der Medienbildung in internationaler Sicht

Welche Kompetenzen sollten die Schülerinnen und Schüler im Medienbereich entwickeln und welche Standards sollten dazu gefordert werden?


Stefan Iske / Norbert Meder: Qualitätssicherung von Online-Kursen in E-Learning Portalen

Qualitätssicherung von Online-Kursen - eine theoretische Betrachtung mit empirischer Testung am Beispiel des "ELAN"-Projekts.


Ulf-Daniel Ehlers: Bildungs(relevante) Standards für das Lernen mit Neuen Medien

"Standards für E-Learning weisen zunächst lediglich ein Qualitätspotenzial auf, welches dann realisiert werden kann, wenn die Beteiligten über die notwendigen Kompetenzen verfügen."