Forschung

Ressortverantwortlich: Christian Swertz

Kontakt: christian.swertz@medienimpulse.at

Im Ressort Forschung werden begutachtete wissenschaftliche Aufsätze aus dem Bereich der Medienpädagogik publiziert. Die Beiträge reflektieren die medienpädagogische Praxis mit Forschungsmethoden in theoretischer Perspektive, diskutieren die theoretischen Grundlagen der Medienpädagogik und entwickeln neue Konzepte für die professionelle Praxis.

Beiträge

2/2017 - Digitale Grundbildung

Klaus Rummler: Lernen mit Online-Videos – Eine Einführung

Klaus Rummler diskutiert den Bereich "Lernen mit Online-Videos": dabei geht es um Erklärvideos in der Lehramtsausbildung, Berufsausbildung und beruflichen Weiterbildung, um Hochschuldidaktik und Schulunterricht. Eingehend diskutiert der Autor aktuelle Herausforderungen, Chancen und Grenzen ...


Nina Kaup / Christian Dorsch: Mündigkeit und ihre Vermittlung in der mediatisierten Gesellschaft - Potenziale ethnografischer Schulforschung am Beispiel Geographie

Wie wird das abstrakte Bildungsziel der Mündigkeit von Lehrkräften in der Schule vemittelt, um SchülerInnen auf die Herausforderungen der mediatisierten Gesellschaft vorzubereiten? Das AutorInnenteam Nina Kaup und Christian Dorsch berichten für die LeserInnen der MEDIENIMPULSE ...

Beiträge

1/2017 - Tätigkeitsfelder schulischer MedienpädagogInnen

Christine Trültzsch-Wijnen: Ein Recht auf Medienkompetenz?

In diesem Beitrag erläutert Christine W. Trültzsch-Wijnen ausgehend von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und der UN-Kinderrechtskonvention in welcher Art und Weise ein Recht von Kindern und Jugendlichen auf Medienkompetenz medienpädagogisch abgeleitet werden kann ...


Ilona Cwielong: Der Anerkennungsdiskurs in der bildungswissenschaftlich orientierten Medienpädagogik und Mediensozialisationsforschung

Warum hat der Anerkennungsdiskurs, der in den Sozialwissenschaften geführt wird, noch nicht Einzug in die Medienpädagogik und Mediensozialisationsforschung gehalten? Illona Cwielong geht vom philosophischen Diskurs aus, um die Anerkennungsfrage medienpädagogisch zu aktualisieren ...

Beiträge

4/2016 - Macht, Souveränität, Herrschaft

Christine Trültzsch-Wijnen: Plädoyer wider eine (medien-)pädagogische Universalpragmatik - Für die "Medienperformanz"

Christine W. Trültzsch-Wijnen plädiert angesichts der breiten Verwendung des Begriffs "Medienkompetenz" für eine Reflexion des Gegensatzes von Kompetenz und Performanz. Warum sprechen MedienpädagogInnen eigentlich nicht von "Medienperformanz"?


Michael Markert / Kerrin Klinger: In den sauren Apfel beißen - Naturkundliche Lehrmittelensembles in historischer Perspektive

Der Beitrag von Kerrin Klinger und Michael Markert skizziert anhand des Gegenstandsbereichs "Apfel" in seinen vielfältigen medialen Repräsentationen von den Buchabbildungen der Aufklärung bis zum heutigen Medienpaket eine Geschichte der materiellen Kultur des naturkundlichen Unterrichts ...


Tilman Bechthold-Hengelhaupt: Medienbildung als konstruktive Aneignung von Medienensembles - Vorbemerkungen zu einer Theorie der Medienpädagogik

Tilman Bechthold-Hengelhaupt arbeitet am Beispiel des Neumagener Schulreliefs (180 n. Chr.) heraus, dass Unterrichtsmedien immer schon in einem Medienensemble verwendet wurden. Er plädiert dafür, unter diesem Begriff die Gesamtheit der für eine Unterrichtssituation zur Verfügung stehenden Medien zusammenzufassen.


Yvonne Herzig Gainsford / Amina Ovcina Cajacob / Matthias Künzler: Politik? Gerne, aber jugendorientiert!

Sind Jugendliche tatsächlich nicht an Politik interessiert, wie immer wieder behauptet wird? Diese Frage stand im Zentrum des interdisziplinären Projekts "Scoop-it 2.0". Ziel dieses schweizer Projekts war es, eine Online-Plattform zu bauen, die die partizipativen Möglichkeiten nutzt ...

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3/2016 - Mediales Lernen/Lehren im Fremdsprachenunterricht/beim Spracherwerb

Alexandra Totter / Barbara Wolfer: Formative Evaluation von digitalen Lehr- und Lernmedien am Beispiel des neuen Französischlehrmittels dis donc!

Zentrales Anliegen dieses Beitrages ist es, ein Vorgehensmodell für die formative Evaluation digitaler Lehr- und Lernmedien, die integrativer Teil eines Lehrmittels sind, vorzustellen und am Beispiel des Französischlehrmittels dis donc! erste Ergebnisse zu präsentieren.


Maria Ohrfandl: Die filmstilistische Darstellung von Klaras Gehbehinderung im Kinderfilm "Heidi"

Maria Ohrfandl analysiert in ihrem Artikel die Darstellung von Körperbehinderung im Kinderfilm "Heidi" und diskutiert anhand einer filmanalytischen Feinanalyse im Sinne des Neoformalismus die Ergebnisse aus inklusionspädagogischer Perspektive ...

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2/2016 - Internet und digitale Medien als sexualisierte Räume

Christian Swertz / Katharina Mildner (Sontag) / Christian Berger / Gerhard Scheidl: Medienkompetenz - Anmerkungen anlässlich einer Untersuchung der Medienkompetenz von und durch SchülerInnen an Neuen Mittelschulen in Wien.

Der Medienkompetenzbegriff von SchülerInnen kann einen Beitrag zum wissenschaftlichen Diskurs leisten. Die AutorInnen versuchen dabei im Sinne einer Theorie-Praxis-Transformation den Medienkompetenzbegriff theoretisch anzureichern und gleichzeitig sozialempirisch zu verorten ...

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1/2016 - Printmedien in Österreich

Thomas Damberger: Augmented Reality als Bildungsenhancement?

Augmented reality ermöglicht es, die Realität in die Virtualität hinein auszudehnen. Thomas Damberger sucht in seinem Beitrag eine Antwort auf die Frage, ob die (digital) erweiterte Realität die Bildung des Menschen im Sinne der Pädagogik verbessern kann.


Michael Nader: Die Volksschulhomepage aus Perspektive ihrer Stakeholder. - Eine qualitative Analyse der Erwartungen von SchülerInnen, Erziehungsberechtigten, LehrerInnen und der regionalen Öffentlichkeit an den Webauftritt von Volksschulen.

Welchen Nutzen bringt der Betrieb einer Volksschulhomepage? Die hier vorliegende qualitative Analyse von Michael Nader untersucht die Erwartungen von SchülerInnen, Erziehungsberechtigten, LehrerInnen und der regionalen Öffentlichkeit an den Webauftritt von Volksschulen.

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4/2015 - Medienbildung im Kontext der "PädagogInnenbildung NEU"/Teil 2

Christian Swertz / Katharina Mildner (Sontag): Partizipative medienpädagogische Aktionsforschung - Methodologische Überlegungen anlässlich einer Untersuchung der Medienkompetenz von und durch SchülerInnen an Neuen Mittelschulen in Wien aus Sicht des Theorie-Praxis-Problems.

Ist medienpädagogische Aktionsforschung reif für die medienpädagogische Praxis? Dieser Frage gehen Katharina Mildner (Sontag) und Christian Swertz nach, indem sie theoretisch und empirisch die partizipativen Aspekte der medienpädagogischen Aktionsforschung diskutieren ...


Imre Szíjártó: Moving Image Comprehension Strategies of Students in Primary and Secondary Education

Mit welchen Verstehensstrategien erleben Studierende bewegte Bilder? Die Studie von Imre Szíjártó, László Borbás und Tibor Toth liefert interessante Antworten auf diese bildungswissenschaftlich und näherhin medienpädagogisch äußerst relevante Frage ...

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3/2015 - Handeln mit Symbolen

Anton Reiter: Tablet PCs in Elementary Education - A Pilot Project at the Practice Primary School of the KPH at Campus Vienna/Krems

Der Beitrag berichtet über die Evaluation eines Tablet-Projekts in einer dritten Volksschulklasse. Dabei wurde deutlich, dass Tablet-PCs individuelles Lernen ermöglichen und für kooperative, soziale und interaktive Lernformen während des Unterrichts und in der Freizeit verwendet werden können.

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2/2015 - Begründungen und Ziele der Medienbildung

Christian Swertz: Die semantische Ordnung der Dinge im Web. - Bildung mit den HTTP-Dämonen zwischen Widerstreit und adaptiver Regelung

Christian Swertz stellt in seinem Beitrag für das Ressort Forschung eine eminent wichtige Frage: Hat die Verbreitung des World Wide Web in den letzten 20 Jahren zur Bildung des Menschen beigetragen? Die Beantwortung dieser Frage wird im Folgenden aus mehreren Perspektiven versucht ...


Amina Ovcina Cajacob / Yvonne Herzig Gainsford / Ines Jansky: Der Ingenieur, das unbekannte Wesen - Einfluss von Hochschulen und Medien auf die Wahrnehmung des MINT-Berufs

Der Ingenieurbegriff ist in den Medien häufig präsent, doch abgesehen von negativen Schlagzeilen (Mangel) und trockenen technischen Texten liest oder hört man kaum etwas. Den Ingenieurberufen fehlt es in dieser Hinsicht deutlich an medialer Aufmerksamkeit. Drei AutorInnen machen sich deshalb auf, dieses Manko zu beheben ...


Sabine Mayer: "Was haben wir denn eigentlich gelernt?" - Überlegungen zu den Ergebnissen aus dem Forschungsprojekt "teens talk"

Haben Jugendliche das Gefühl, sie lernen nichts in der Schule? Eine Evaluationsstudie der KPH Wien/Krems und des Medienzentrums WienXtra über das Kommunikationsverhalten von Jugendlichen zeigt ernüchternde Ergebnisse für Lehrkräfte in Hinsicht Diskussionsführung.

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1/2015 - Medienpädagogik und E-Learning

Norbert Meder: Neue Technologien und Erziehung/Bildung

Wie kann Computertechnologie in Relation zum (Medien-)Bildungsbegriff gedacht werden? Norbert Meder zeigt, dass Computertechnologie zur pädagogischen Aufgabe wird, weil es sich dabei um eine eminente Kulturtechnik handelt.


Thomas Rakebrand: Die ambivalente Bedeutung des Urheberrechts für die Gestaltung des Internets als „Klangraum“ - Eine kritische Betrachtung der urheberrechtsbezogenen Aneignung von Online-Angeboten am Beispiel Musik

Mit dem "Klangraum" Internet bietet sich Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Chance auf eine Beteiligung an der aktiven musikbezogenen Gestaltung ihrer Lebenswelt. Das Urheberrecht hemmt und unterstützt sie dabei, sich das Web 2.0 zu eigen zu machen.

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4/2014 - Steuerung, Kontrolle, Disziplin/Medienpädagogische Perspektiven auf Medien und/der Überwachung

Daniela Fürst / Christian Swertz / Wolf Hilzensauer / Christian Berger / Gerhard Scheidl / Katharina Mildner (Sontag): Begeisterung ist die Voraussetzung - Eine Analyse qualitativer Interviews mit Lehrenden zur praktischen Audioproduktion im Unterricht an österreichischen Schulen aus Sicht des medialen Habitus

Audioproduktion kann in allen Schulformen als mediendidaktische Methode erfolgreich verwendet werden. Das zeigen die Ergebnisse einer qualitativen Studie, die im Folgenden von AutorInnen des Wiener Medienkollektivs vorgestellt wird ...


Stefan Iske / Dan Verständig: Medienpädagogik und die Digitale Gesellschaft im Spannungsfeld von Regulierung und Teilhabe

Stefan Iske und Dan Verständig fragen angesichts des 25jährigen Bestehens des WWW in ihrem Beitrag zur Grundlegung der Medienpädagogik nach den Problemfeldern der Regulierung des Internet und seinen demokratiepolitischen Möglichkeiten zur Teilhabe ...

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3/2014 - Medienproduktion im Alltag von Kindern und Jugendlichen

Henrike Friedrichs-Liesenkötter / Friederike von Gross / Katharina Herde / Uwe Sander: Habitusformen von Eltern im Kontext der Computerspielnutzung ihrer Kinder

Aufbauend auf dem Konzept des medialen Habitus beschäftigt sich die AutorInnengruppe im Rahmen einer qualitativen Studie mit dem Zusammenspiel verschiedener Habitusformen im Kontext elterlicher Computerspielerziehung.


Kerstin Drossel / Birgit Eickelmann: Digitale Medien in der Schule. - Eine Frage der ökonomischen Ressourcen der SchülerInnenschaft?

Der Umgang mit digitalen Medien gilt mit steigender Relevanz als zentrale Schlüsselkompetenz für Heranwachsende im 21. Jahrhundert. Kerstin Drossel und Birgit Eickelmann analysieren anhand der IGLU/PIRLS-Studie, welchen Einfluss die ökonomische Lage der SchülerInnenschaft auf die Verfügbarkeit digitaler Medien hat.

Beiträge

2/2014 - Potenziale digitaler Medienkunst

Amina Ovcina Cajacob / Ines Jansky: Mediennutzung und Informationsbeschaffung über Studium- bzw. Berufswahl - Ingenieurberufe in den Medien

Der Nachwuchsmangel auf der einen Seite und eine in zunehmendem Masse verbreitete scientific iliteracy im MINT-Bereich auf der anderen Seite gaben Anlass für die von den Akademien der Wissenschaften Schweiz in Auftrag gegebene Studie "MINT-Nachwuchsbarometer".


Theo Hug: Medien Formen Schule – Ein Plädoyer für erweiterte Handlungsorientierungen und Reflexionsperspektiven

Wie lassen sich schulbezogene Perspektiven der Reflexion und Handlungsorientierung unter Bedingungen der Medialisierung erweitern? Im Beitrag werden ausgewählte Aspekte der Thematik sondiert und kritisch diskutiert.


Sonja Gabriel: Individualisieren lernen – LehrerInnenbildung mit und über Online-Tools - Evaluation eines österreichischen Blended-Learning-Kurses

Die Autorin zeigt anhand der Evaluation eines Blended-Learning-Kurses auf, welche Gelingensbedinungen erfüllt sein sollten, um die Drop-out-Rate möglichst gering zu halten.

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1/2014 - Display/Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen kuratorischer und vermittelnder Praxis

Karin Moser: "Hygienisch – gesundheitsfördernd – schmackhaft": Beweisführungsstrategien im Werbe- und Industriefilm der 1920er-Jahre - Die Verwendung traditioneller Motive und moderne Mythen im Reklamefilm der Milch-, Bier-, und Margarineproduktion

"Hygienisch – gesundheitsfördernd – schmackhaft". Diese Begriffe bringen die Evidenzstrategien des Werbe- und Industriefilms der 1920er Jahre auf den Punkt. Karin Moser analysiert traditionelle Motive und Mythen der Modernität im Filmen über Milch, Bier und Margarine.


Alessandro Barberi: Von Fotografien, Televisionen und symbolischen Maschinen - Pierre Bourdieus Bildungssoziologie als praxeologische Medientheorie. Teil 2

Kann Pierre Bourdieus Bildungs- und Kultursoziologie als Medientheorie gelten und der Medienpädagogik als sozialwissenschaftliche Grundlage dienen? Im zweiten Teil seiner Untersuchung bejaht Alessandro Baberi diese Frage und rekonstruiert in einer detailiierten Analyse Bourdieus "praxeologische Medientheorie".

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4/2013 - Medialer Habitus

Christian Swertz / Katharina Mildner (Sontag) / Christian Berger / Gerhard Scheidl / Wolf Hilzensauer / Daniela Fürst: Radioaktivität im Unterricht. - Ergebnisse einer repräsentativen Erhebung zur Didaktik der auditiven Medien bei LehrerInnen in Österreich.

Die sechs AutorInnen untersuchen die Vielzahl von Audioproduktionsmethoden in pädagogischen Handlungsfeldern Österreichs anhand einer empirischen Studie. Dabei wird deutlich, dass Audioproduktionen mediendidaktisch sehr gut eingesetzt werden können, aber als Methode unterschätzt werden.


Katharina Grubesic: Medienbildung in der Volksschule - Eine empirische Untersuchung zum medialen Habitus von LehrerInnen.

Die heterogene Medienlandschaft in unserer heutigen technologisierten und digitalisierten Gesellschaft stellt eine große Herausforderung an die Medienbildung in der Volksschule dar. Auf der Grundlage der Überlegungen Bourdieus untersucht auch Katharina Grubesic den medialen Habitus.

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3/2013 - Visuelle Histografien/Comics zwischen Reflexion und Konstruktion von Geschichte(n)

Christine Trültzsch-Wijnen: Internationale Medienpädagogik

Medienpädagogik ist keineswegs nur ein deutschsprachiges Phänomen. Christine W. Trültzsch-Wijnen vergleicht deshalb die Ausprägungen auf internationaler Ebene und hebt die unterschiedlichen historischen Entwicklungen hervor.


Maja Bächler: Visual born Witnesses: Zeugenschaften der visiblen Kamera

Maja Bächler untersucht die filmgeschichtliche Funktion der visiblen Kamera, die auf der Leinwand als vergegenständlichtes und objektiviertes Ding erscheint und diskutiert dabei auch die Rolle "symbolischer Gewalt" in Film und Kino.

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2/2013 - Freizeitpädagogik - Freiwillig, Selbstbestimmt, Selbstorganisiert?

Birgit Eickelmann / Mario Vennemann: Digitale Medien in der Grundschule - Deutschland und Österreich im Spiegel der internationalen Vergleichsstudie TIMSS 2011

Empirische Bildungsforschung stellt repräsentative Daten für die Verbesserung von Bildungssystemen zur Verfügung. Der vorliegende Beitrag zeichnet die häusliche und schulische Situation zur Nutzung von digitalen Medien in der Grund- bzw. Volksschule auf Grundlage der TIMS-Studie 2011 nach.


Gerald Geier / Sandra Schön / Martin Ebner: Medienkompetenzentwicklung in einem außerschulischen Lernvideoprojekt für Kinder - Erfahrungen aus dem Modellprojekt "Ich zeig es Dir - HOCH 2"

Im außerschulischen Praxisprojekt  "Ich zeig es Dir - HOCH 2" haben von Oktober 2012 bis März 2013 zehn Kinder zwischen 10 und 12 Jahren gelernt und anderen gezeigt, wie man Lernvideos mit Hilfe von Tablet-Computern produziert. Ein Paradebeispiel für die Entwicklung von Medienkompetenz.

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1/2013 - Normen und Normierungen

Katharina Mildner (Sontag) / Christian Swertz / Wolf Hilzensauer / Christian Berger: Audioproduktion als Lernform. - Forschungsstand und Perspektiven.

Zu Audioproduktionen gibt es seit den 1990er Jahren vor allem praktische Beiträge. Ein hochkarätiges AutorInnenteam hat deshalb die diesbezüglichen Aktivitäten zusammengefasst und bietet auch eine einschlägige Bibliografie.


Andreas Steininger / Christian Swertz: Fast Expansion oder doch 4-Gate-Push? - Kompetenzerwerb und Transfer beim Spielen von Echtzeit-Strategiespielen im Mehrspielermodus am Beispiel von StarCraft II – Wings of Liberty.

Lernen durch das Spielen von Echzeitstrategiespielen – für viele SpielerInnen ist das Realität … In der vorliegenden Arbeit wird der subjektiv wahrgenommene Wissenstransfer von 444 SpielerInnen und eines Online-Echtzeitstrategiespiels untersucht.

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4/2012 - Soziale und Mediale Räume

Katharina Mildner (Sontag): Cyber-Mobbing als verletzender Sprechakt im Sinne Judith Butlers

Dieser Beitrag widmet sich der Frage, inwiefern Cyber-Mobbing unter Bezugnahme auf Judith Butlers sprach- bzw. diskurstheoretisches Konzept als verletzender Sprechakt verstanden werden kann.


Christian Swertz: Courtship patterns in the information age. - Theoretical reflections on the impact of computer technology on human grouping.

Menschliches Balz- und Beziehungsverhalten bleibt unter dem Eindruck vernetzter Computertechnologie nicht unverändert.

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3/2012 - PädagogInnenbildung Neu

Stefan Iske: Analyse der Navigation in hypertextuellen Umgebungen mittels Optimal-Matching

Stefan Iske erläutert in seinem Beitrag das quantitative Verfahren der Analyse des Navigationsverhaltens in Hypertexten mittels Optimal-Matching. Dazu wird zunächst das Prinzip des Optimal-Matching-Verfahrens erläutert und anschließend Software zur Anwendung des Verfahrens vorgestellt.


Wolf Hilzensauer: Videoreflexion 2.0 - zur Rekonstruktion Subjektiver Theorien über guten Unterricht

Die videobasierten Rekonstruktion Subjektiver Theorien über guten Unterricht kann zu einer Steigerung der Lehrkompetenz von Lehramtsstudierenden führen, wie Wolf Hilzensauer zeigt.


Amina Ovcina Cajacob: Die Freunde im und die Freude am Fernsehen - Parasoziale Beziehungen zwischen Jugendlichen und Popstars

Das Medium Fernsehen besitzt mit seinem "Starsystem" eine große Faszinationskraft auf Jugendliche, die sich mit ihren Idolen identifizieren. Amina Ovcina Cajacob berichtet von einer Feldstudie an Schweizer Schulen, in deren Rahmen dieser Zusammenhang auf breiter empirischer Basis untersucht wurde.

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2/2012 - Biomacht, Biopolitik, Biomedien

Thomas Strasser: Mind the app! Zur pädagogischen Vielseitigkeit von Web 2.0-Tools im Unterricht

Ist das Web 2.0 ein medienpädagogisch ernst zu nehmendes Phänomen, das einen konstruktivistischen Paradigmenwechsel im Unterricht auslösen kann? Für Thomas Strasser ist das eine rein rhetorische Frage, die er auf verschiedenen Ebenen bejaht.


Martin Newald / Christian Nosko: Interaktive Präsentationssysteme für das Bildungswesen

Der Beitrag liefert einen Überblick über Anbieter von und Forschungsergebnisse zu interaktiven Präsentationssystemen, die mittlerweile in vielen Bildungsinstitutionen zum Einsatz kommen. Versprechen die neuen Tafeln doch ein gänzlich neues Lehren und Lernen ...

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1/2012 - Repräsentation(en) der Shoah

Anita Müller / Gudrun Marci-Boehncke / Matthias Rath: KidSmart - Medienkompetent zum Schulübergang - Konzeption und erste Ergebnisse eines Interventions- und Forschungsprojekts zum Abbau von Bildungsbenachteiligung in der frühen Bildung

Medienbildung ist in der Kita noch nicht etabliert. Mit dem Forschungs- und Interventionsprojekt "KidSmart - Medienkompetent zum Schulübergang" soll die Medienkompetenz der Erzieherinnen und Erzieher durch studentisch begleitete Medienprojekterfahrung gestärkt werden, damit sich ein medienaffiner Habitus bei den Erzieherinnen und Erziehern ausbildet. Erste Ergebnisse der einjährigen Interventionsphase schildert der folgende Beitrag.

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4/2011 - Bildbewegungen/Räume des Filmischen

Birgit Eickelmann / Wilfried Bos: Messung computer- und informationsbezogener Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern als Schlüsselkompetenz im 21. Jahrhundert

Messen was sich ständig ändert: zur Messung von ICT-Literacy auf der Grundlage des CIL-Konzeptes in der IEA-Studie ICILS 2013.


Christian Filk / Hanno Schauer: Private is Public?! - Der Umgang von 14- bis 18-Jährigen mit Sozialen Medien. Eine explorativ-empirische Untersuchung im gymnasialen Kontext

Mittlerweile ist die Durchdringung individueller und kollektiver Lebenswelten mit ubiquitären Informations- und Kommunikationstechnologen (IKT) längst Fakt. Getrieben durch technischen Wandel wachsen Medien zusammen; sie konvergieren technisch, ökonomisch, kulturell und narrativ. Diesem Umstand gehen Christian Filk, Hanno Schauer und Amina Ovcina Cajacob in diesem Beitrag nach.


Dorothee Meister / Henrike Friedrichs-Liesenkötter / Sonja Kröger / Uwe Sander: Förderung von Werbekompetenz bei Kindern: Eine Bestandsaufnahme medienpädagogischer Materialien

Werbung ohne Grenzen: Wie können bestehende Konzepte zur Förderung der Werbekompetenz von Kindern optimiert werden?

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4/2010 - Literacies

Christian Swertz / Clemens Fessler: Literacy - Facetten eines heterogenen Begriffs

Die Literacydiskussion ist vielfältig und heterogen. Der Beitrag liefert einen Überblick über die Diskurse und entwickelt einen Vorschlag für einen praxisleitenden Literacybegriff.

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3/2010 - Cultural Diversity

Christian Swertz: Smartphones im Klassenzimmer. - Ergebnisse einer explorativen Einzelfallstudie in der Projektschule Goldau.

Handys werden immer öfter in Schulen hineingetragen. Der Beitrag berichtet über eine Evaluation des iPhone-Projekts in Goldau, bei dem eine ganze Klasse mit Smartphones ausgestattet wurde ...


Sabrina Schrammel: Medienpädagogisch professionelles LehrerInnenhandeln

Ein Beitrag zur professionalisierungstheoretischen Grundlegung von Konzepten der medienpädagogischen LehrerInnenaus- und -weiterbildung

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2/2010 - Medienethik

Gudrun Marci-Boehncke / Matthias Rath: Der Gewalt ihre Freiheit - Der Horror-Film als jugendliches Wertekonstrukt

Horrorfilme bieten Jugendlichen Distanz, Angstlust und Themenbasis für Anschlusskommunikation. Die gesuchten und gefundenen Werte sind kein Anlass für "Medienmoralisierung", sondern für eine fröhlich-gruselige Medienpädagogik.


Andy Kaltenbrunner / Matthias Karmasin / Daniela Kraus: Die Werte der Wertvermittler - Berufliches Rollenselbstverständnis und Weltanschauung von Journalistinnen und Journalisten

Aktuelle Studien und Befragungen dokumentieren: Österreichs Journalistinnen und Journalisten sind nicht nur Berichterstatter. Ihrem Selbstverständnis nach sehen sich viele vorrangig als Kontrollore und Aufklärer, die auch selbst politisch Themen setzen wollen. Mehrheitlich definieren sie sich politisch links der Mitte. Von Gewissenskonflikten in der Arbeit sind sie trotz ihrer Macht- und Multiplikatorenposition als Wertevermittler aber weniger irritiert als andere Berufsgruppen.


Florian Arendt: Wie wirkt die Krone? - Ein Überblick über den Stand der Forschung über die Wirkung der Kronen Zeitung

Es zeigt sich, dass die Nutzung der Kronen Zeitungen mit Realitätseinschätzungen, Einstellungen, Verhalten und Themenwichtigkeit korreliert.


Theo Hug: Media Memories in Focus Group Discussions - Methodological Reflections Instancing the Global Media Generations Project

Wie können wir den Aufbau der Wissensarchitektur von Mediengenerationen verstehen? Im Beitrag werden methodologische Aspekte der Rekonstruktion von Medienerinnerungen mittels Gruppendiskussionen diskutiert.


Günther Pallaver / Theo Hug: Political Journalism under Pressure - Between Autonomy and Dependence

Inwieweit besteht in medienzentrierten Demokratien eine schleichende Tendenz, über staatlich-institutionelle Einflussnahmen die Autonomie der JournalistInnen einzuschränken?

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1/2010 - Medien und Sport

Matthias Marschik / Johanna Dorer: Neue Wege des Augenscheins. - Wie Sport und Medien zusammenfanden. Das Beispiel Österreich

Im Laufe eines Jahrhunderts haben sich die unterschiedlichen Bereiche des (Massen-)Sports und der (Massen-)Medien immer enger verwoben. Die Geschichte dieser Symbiose wird hier am Beispiel Österreichs nachgezeichnet

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2/2009 - Computerspiele

Axel Maireder / Manuel Nagl: Internet in der Schule, Schule im Internet - Schulische Kommunikationskultur in der Informationsgesellschaft

In einem explorativen Forschungsprojekt wurde die Bedeutung des Internets für schulische Lehr- und Lernprozesse und die Bedeutung der Schule für das Internetnutzungsverhalten Jugendlicher untersucht.


Tim Longerich: Lies es zwischen den Pixeln - Prototypische Textualität in Computerspielen

Sind Computerspiele ‚Text’? Welche Art von Text? Und wo ist eigentlich der Text in Schach?


Ursula Mutsch / Sigrid Jones / Christian Swertz: Die Relation von Medienkultur und sozialer Schicht. - Ergebnisse einer empirisch-quantitativen Fragebogenstudie bei Volksschulkindern und deren Lehrerinnen und Lehrern.

In Volksschulen treffen Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichsten sozialen Hintergründen auf eine eher homogene Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern. Das zeigt sich unter anderem in der Medienkultur ...

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1/2009 - Standards in der Medienbildung

Ingrid Paus-Hasebrink / Andrea Dürager: EU Kids Online – Der sichere Umgang mit dem Internet. Österreich im europäischen Vergleich

Die Ergebnisse des dreijährigen europäischen Forschungsprojektes "EU Kids Online I" zu Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen mit dem Internet in Österreich.


Christian Filk / Per Bergamin: „Open Educational Resources“ (OER) – Ein medienpädagogischer Bildungsstandard im Web-2.0-Zeitalter? Zur diskursiven Verortung eines emergierenden Paradigmas

Open Educational Resources (OER) als zukünftiger richtungweisender medienpädagogischer Bildungsstandard?


BildungsMedienZentrum (BiMeZ): Jugendliche Medienwelten - Ergebnisse der 1. Jugend-Medien-Studie des BIMEZ

Die Ergebnisse der aktuellen Studie des BildungsMedienZentrums zum Thema "Jugendliche Medienwelten".


Bardo Herzig / Silke Grafe: Bildungsstandards in der Medienbildung in internationaler Sicht

Welche Kompetenzen sollten die Schülerinnen und Schüler im Medienbereich entwickeln und welche Standards sollten dazu gefordert werden?


Stefan Iske / Norbert Meder: Qualitätssicherung von Online-Kursen in E-Learning Portalen

Qualitätssicherung von Online-Kursen - eine theoretische Betrachtung mit empirischer Testung am Beispiel des "ELAN"-Projekts.


Ulf-Daniel Ehlers: Bildungs(relevante) Standards für das Lernen mit Neuen Medien

"Standards für E-Learning weisen zunächst lediglich ein Qualitätspotenzial auf, welches dann realisiert werden kann, wenn die Beteiligten über die notwendigen Kompetenzen verfügen."